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Hyperliquid schlägt fünf Regelpfeiler für Pre-IPO-Perpetuals vor

vor 6 Stunden
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Einführung

Das Hyperliquid Policy Center und trade[XYZ] haben am 18. August die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) gebeten, einen regulatorischen Rahmen für Pre-IPO-Perpetualverträge zu schaffen. Die SEC hat die gemeinsame Einreichung in ihr öffentliches IPO-Modernisierungsdossier aufgenommen. Das Posten des Schreibens bestätigt den Erhalt, bedeutet jedoch nicht, dass die Behörde die Empfehlungen unterstützt oder die Produkte genehmigt hat.

Das vorgeschlagene Instrument: IPOP

Die Gruppen bezeichnen das vorgeschlagene Instrument als IPOP. Es würde eine barabgerechnete Preisexposition gegenüber einem Unternehmen bieten, das sich einer öffentlichen Notierung nähert, ohne Aktien, Stimmrechte, IPO-Zuteilungen oder Ansprüche gegen den Emittenten zu übertragen. Der 15-seitige Brief fordert die SEC und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) auf, zu bestimmen, ob equity-linked Perpetuals als Wertpapier-Futures oder wertpapierbasierte Swaps klassifiziert werden.

Klassifizierung und Anforderungen

Diese Klassifizierung würde entscheiden, welche Registrierungs-, Handelsplatz-, Clearing- und Marginanforderungen gelten. Die Gruppen schlugen auch Regeln für Produktoffenlegungen, Zulassung zur Notierung, Zugang für Investoren und Marktintegrität vor. Sie empfahlen Offenlegungen zu Finanzierungssätzen, Hebel, Liquidationen, Preisbildungsmechanismen, Abwicklung und Vertragsumwandlung, anstatt die Inhaber als Eigenkapitalbesitzer zu behandeln.

Marktzugang und Preisentwicklung

Amerikanische Anleger sollten Zugang zu Pre-IPO-Perpetuals haben. Cerebras eröffnete 89 % über seinem IPO-Preis, SK Hynix 14 % und SpaceX 11 %. Jedes Mal signalisierte ein öffentlicher Markt auf Hyperliquid die Preisdifferenz, bevor der Handel begann. Die IPO-Modernisierung bietet die Möglichkeit, dieses Preissignal für Emittenten zu nutzen.

Regulatorische Herausforderungen

Regeln könnten ein IPOP auf einen definierten Zeitraum nach der öffentlichen Einreichung von Registrierungsdokumenten beschränken. Oracle- und Abwicklungsverfahren würden im Voraus bekannt gegeben, während Änderungen offengelegt werden müssten. Bestimmungen zur Marktintegrität könnten Prüfpfade, Konfliktkontrollen und Einschränkungen für Betreiber oder verbundene Unternehmen umfassen, die handeln, während sie über wesentliche nicht öffentliche Informationen verfügen.

Marktbeobachtungen und Leistungsansprüche

Eine Fünf-Markt-Stichprobe ist auch zu begrenzt, um festzustellen, dass ähnliche Verträge die IPO-Preisgestaltung konsistent verbessern würden.

Trade[XYZ] teilte der SEC mit, dass es fünf IPOP-Märkte in Verbindung mit Cerebras, Quantinuum, SpaceX, SK Hynix und ChangXin Memory Technologies abgeschlossen hat. Die Produkte operierten zwischen einem und 25 Tagen vor den referenzierten Notierungen. Laut den Daten der Antragsteller lag der endgültige Preis jedes Vertrags vor Handelsbeginn zwischen 0,44 % und 7,23 % des Eröffnungspreises der betreffenden Aktie.

Regulatorische Grauzonen

Wie bereits berichtet, offenbarte das SpaceX-Produkt eine regulatorische Grauzone rund um private Märkte. SpaceX hatte den Vertrag nicht autorisiert und erhielt keine Erlöse aus dem Handel. Pre-IPO-Perpetuals hängen von Preis- und Abwicklungsregeln ab, die von Marktbetreibern entworfen wurden. Im Gegensatz zu gelisteten Aktien haben private Unternehmen möglicherweise keinen kontinuierlichen, autoritativen Marktpreis vor ihrem öffentlichen Debüt.

Aktuelle Situation und Ausblick

Trade[XYZ] betreibt derzeit diese Märkte offshore und schließt US-Personen aus. Derzeit gibt es keinen genehmigten US-Pre-IPO-Perpetual-Rahmen, der amerikanischen Privatanlegern Zugang zu den im Schreiben beschriebenen Produkten gewährt. Die CFTC-Politik vom 29. Mai legte eine fallweise Überprüfung für Perpetualverträge außerhalb des Bitcoin-Produkts fest, das sie für KalshiEX genehmigt hat.

Die Behörden haben separat gefragt, ob ein barabgerechneter Perpetual, der sich auf ein Eigenkapitalwertpapier bezieht, als Wertpapier-Future qualifizieren könnte. Ihre endgültige Antwort würde bestimmen, ob die aktuellen Regeln für Wertpapier-Futures ein Instrument berücksichtigen können, das an ein Unternehmen gebunden ist, dessen Aktien noch nicht gehandelt werden.

Auf die Hyperliquid-Einreichung gilt keine Frist für eine Antwort, und die SEC muss ihre Empfehlungen nicht annehmen. Weitere Schritte könnten Mitarbeiterdiskussionen, eine weitere Aufforderung zur Stellungnahme, gemeinsame Agenturleitlinien oder eine formelle Regelsetzung umfassen.

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