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Kanadische Gesetzgeber bringen Gesetzesentwurf zur Sperrung politischer Kryptowährungsdonationen vor

vor 8 Stunden
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Gesetzesentwurf zur Blockierung von Kryptowährungsdonationen in Kanada

Kanada hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der Kryptowährungsdonationen bei Bundeswahlen blockieren soll, und drängt auf strengere Kontrollen in der politischen Finanzierung. Laut dem kanadischen Unterhaus hat der Gesetzesentwurf C-25, bekannt als das „Strong and Free Elections Act„, am Freitag die zweite Lesung bestanden. Dies ermöglicht es den Gesetzgebern, den Vorschlag zur detaillierten Prüfung und möglichen Änderungen in den Ausschuss zu überweisen.

Inhalt des Gesetzesentwurfs

Der am 26. März eingebrachte Gesetzesentwurf würde politischen Parteien und Kandidaten verbieten, Krypto-Beiträge zu akzeptieren, da die Regulierungsbehörden digitale Vermögenswerte als eine Lücke in den bestehenden Regeln zur Wahlkampffinanzierung identifiziert haben. Die Unterstützer des Gesetzes haben die Einschränkung mit Bedenken hinsichtlich der Überprüfung der Herkunft von Geldern und der Durchsetzung von Beitragsgrenzen gemäß dem geltenden Recht verknüpft.

Fortschritt und politische Richtung

Es wurde kein Zeitrahmen für die Ausschussphase festgelegt, sodass das Tempo des weiteren Fortschritts von der parlamentarischen Planung abhängt. Die Entscheidung, Krypto bei Wahlen einzuschränken, erfolgt parallel zu den Bemühungen, zu definieren, wie digitale Vermögenswerte in das Finanzsystem integriert werden können. Die Regulierungsbehörden arbeiten an Rahmenbedingungen für die Aufsicht über Stablecoins, die die Rolle der Zentralbank erweitern und gleichzeitig die Regeln für Verwahrung, Investmentfonds und Lagerpraktiken verfeinern würden.

Die politische Richtung hat sich unter Premierminister Mark Carney herausgebildet, der zuvor Skepsis gegenüber Kryptowährungen geäußert hat. Trotz dieser Skepsis haben die kanadischen Behörden weiterhin einen strukturierten regulatorischen Ansatz entwickelt, der die Integration in das Finanzsystem von politischen Anwendungsfällen trennt, bei denen nun strengere Grenzen vorgeschlagen werden.

Internationale Debatte über Krypto-Finanzierung

Die Debatte über mit Krypto verbundene politische Finanzierung hat über Kanada hinaus zugenommen, wobei ähnliche Bedenken in anderen Jurisdiktionen geäußert wurden. Im Vereinigten Königreich warnte das Gemeinsame Komitee für die nationale Sicherheitsstrategie in seinem Bericht vom 18. März, dass Kryptowährungsdonationen Risiken für die Transparenz und die nationale Sicherheit darstellen, da es Schwierigkeiten gibt, ihre Herkunft zurückzuverfolgen.

Das britische Komitee forderte einen sofortigen Stopp solcher Spenden, bis klarere Regeln eingeführt werden, und verwies auf die Möglichkeit, dass ausländische Akteure versuchen könnten, politische Ergebnisse zu beeinflussen.

Die Gesetzgeber schlugen auch strengere Offenlegungsschwellen und härtere Strafen im Zusammenhang mit Verstößen gegen ausländische Finanzierungsregeln vor.

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