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RBI fordert Bankbeschränkungen für Kryptowährungen und private Stablecoins

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RBI erneuert Aufruf zur Abgrenzung von Kryptowährungen

Die Reserve Bank of India (RBI) hat Berichten zufolge ihren Aufruf erneuert, Banken und Zahlungssysteme von Kryptowährungen und privat ausgegebenen Stablecoins abzuschotten, während Indien seine Richtlinien für digitale Vermögenswerte überprüft. Wie zuerst von den Economic Times berichtet, präsentierten der stellvertretende Gouverneur der RBI, Rohit Jain, und der Exekutivdirektor P. Vasudevan die Position der Zentralbank am Donnerstag vor dem Parlamentarischen Finanzausschuss, begleitet von einer Hintergrundnotiz, die ihre Empfehlungen umreißt.

Empfehlungen der RBI

Laut dem Bericht erklärte die RBI, dass ein Verbot weiterhin eine anerkannte politische Option sei und empfahl, die Verwendung von Kryptowährungen in Zahlungen und Abwicklungen zu verhindern. Zudem sollte die Exposition des Bankensektors gegenüber digitalen Vermögenswerten und privat ausgegebenen Stablecoins begrenzt werden. Die Zentralbank argumentierte, dass die Regulierung von Kryptowährungen unter konventionellen Finanzregeln spekulativen Vermögenswerten ein Erscheinungsbild von Legitimität verleihen und ein irreführendes Gefühl von Sicherheit für die Nutzer schaffen könnte.

Gleichzeitig forderte die RBI die politischen Entscheidungsträger auf, Kryptowährungen von tokenisierten Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und anderen regulierten Finanzanlagen zu unterscheiden, damit Tokenisierungsinitiativen nicht von krypto-bezogenen Beschränkungen betroffen sind. Die RBI stellte auch die Methodik in Frage, die in den Rankings zur Krypto-Adoption im Privatsektor verwendet wird, obwohl Indien im Chainalysis 2025 Global Crypto Adoption Index den ersten Platz belegte.

Vergangenheit und rechtliche Herausforderungen

Die neuesten Empfehlungen ähneln stark der Position der Zentralbank von 2018, als sie regulierte Finanzinstitute anwies, die Bereitstellung von Dienstleistungen für Unternehmen und Einzelpersonen, die mit Kryptowährungen handeln, einzustellen. Obwohl dieser Schritt den Besitz oder Handel von Krypto nicht verbot, schnitt er effektiv die Börsen vom indischen Bankensystem ab. Der Oberste Gerichtshof Indiens hob diesen Erlass im März 2020 auf, nachdem Börsen und der Internet- und Mobilverband Indiens die Einschränkung angefochten hatten.

Während das Gericht akzeptierte, dass die RBI die Befugnis hatte, präventive Maßnahmen zu ergreifen, entschied es, dass das Bankverbot unverhältnismäßig war, da die Zentralbank keinen Schaden für die von ihr beaufsichtigten Institutionen nachgewiesen hatte. Ein Jahr später stellte die RBI klar, dass Banken sich nicht mehr auf den für ungültig erklärten Erlass stützen konnten, wenn sie Kunden über Krypto-Transaktionen informierten. Regulierte Unternehmen wurden jedoch angewiesen, weiterhin die Vorschriften zur Kundenidentifizierung, zur Bekämpfung von Geldwäsche und zu Devisen einzuhalten.

Regulatorische Entwicklungen

Die Berichte über die Empfehlungen der RBI kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die indischen Behörden weiterhin die Aufsicht über den Krypto-Sektor durch andere regulatorische Kanäle verschärfen. Letzten Monat forderte die Financial Intelligence Unit Indiens mehrere große Krypto-Börsen auf, Aufzeichnungen über außerbörsliche Krypto-Transaktionen zu führen, die 10.000 USD übersteigen, beginnend ab Januar 2026. Die Compliance-Prüfungen konzentrieren sich auf wirtschaftliches Eigentum, Herkunft der Mittel und Ziel-Wallets.

Diese Anfrage folgte früheren FIU-Richtlinien, die die Anforderungen an die Kundenverifizierung durch Maßnahmen wie Live-Selfie-Überprüfungen, Geolokalisierung, IP-Tracking und regelmäßige KYC-Aktualisierungen verstärkten.

Die regulatorische Aufmerksamkeit erstreckt sich auch auf die Aktivitäten von Stablecoins. Anfang dieser Woche berichteten die Economic Times, dass Durchsetzungsmaßnahmen gegen Krypto-Überweisungsunternehmen das inländische USDT-Angebot gestört haben, wodurch die Prämie des Stablecoins in Indien über 8,5 % stieg. Der gleiche Bericht stellte fest, dass die Gesetzgeber geplant hatten, den Ansatz des Landes für virtuelle digitale Vermögenswerte mit der RBI und dem Institut der Wirtschaftsprüfer Indiens zu erörtern, während die Zentralbank weiterhin vor Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen und privat ausgegebenen Stablecoins warnt.

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