Crypto Prices

Scaramucci: Der Clarity Act ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Krypto ‚Wilden Westen‘

vor 47 Minuten
1 minuten gelesen
1 ansichten

Unterstützung für den Clarity Act

Der amerikanische Finanzier Anthony Scaramucci hat erneut seine Unterstützung für den Clarity Act bekundet und betont, dass dieser unvollkommene gesetzgeberische Versuch immer noch zehnmal besser ist als das sprichwörtliche „Wilde Westen“. Der Clarity Act, der darauf abzielt, klare Regeln für die aufstrebende Anlageklasse in den Vereinigten Staaten zu schaffen, ist in den letzten Monaten aufgrund ständiger Verhandlungen auf Capitol Hill in aller Munde. Allerdings gibt es bislang relativ wenig Fortschritt.

In Übereinstimmung mit den jüngsten Kommentaren von Ripple-Führungskräften argumentiert Scaramucci, dass Perfektion nicht der Maßstab sein sollte. Er hebt hervor, dass bereits notwendige Kompromisse gemacht wurden, um einen gemeinsamen Mittelweg zu finden, dieser Fortschritt jedoch oft abgetan wird.

„Die Demokraten haben dieses Gesetz in bedeutender Weise verbessert. Die Republikaner haben sich bewegt. Wir sollten den Gewinn anerkennen,“

betonte Scaramucci.

Verzögerungen und Meinungsverschiedenheiten

Die Verabschiedung des Gesetzes durch den Senat wurde aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Ethikregeln, Durchsetzung und einige andere heikle Themen verzögert. Die Demokraten hatten Einschränkungen gefordert, die es Regierungsbeamten verbieten würden, von Krypto zu profitieren. Verhandlungen zwischen republikanischen Senatoren und dem Weißen Haus haben einige Fortschritte gebracht, mit einem aktualisierten Entwurf, der es betroffenen Beamten untersagt, Token auszugeben oder Krypto-gebundene Sponsoring-Deals während ihrer Amtszeit abzuschließen.

Allerdings sind die Demokraten nicht vollständig zufrieden. Einige von ihnen glauben, dass ihre Bedenken in Bezug auf Ethik nicht ausreichend angesprochen wurden, und es gibt weiterhin Forderungen nach einem stärkeren Anlegerschutz.

Aktueller Stand der Verhandlungen

Die Verhandlungen sind näher gerückt, aber ein Deal ist noch nicht garantiert. Der Mehrheitsführer des Senats, John Thune, machte kürzlich deutlich, dass es unwahrscheinlich ist, dass die Gesetzgebung vor der Augustpause verabschiedet wird. Laut Polymarket-Wettenden hat der Clarity Act derzeit eine 38%ige Chance, 2026 in Kraft zu treten. Zum Vergleich: Die Chancen lagen im Mai bei 78%, was zeigt, dass die Branche über die stockenden Verhandlungen enttäuscht ist.

Beliebt