David Schwartz und die SEC-Klage
David Schwartz, CTO Emeritus von Ripple, hat die Behauptungen der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) zurückgewiesen, die sich ausschließlich auf die Verkäufe von XRP durch Ripple konzentrieren. Er erklärte, dass die Klage der Behörde und öffentliche Äußerungen XRP selbst wiederholt als Wertpapier bezeichnet hätten, bevor das Gericht Teile dieser umfassenderen Position zurückwies.
Kommentare von Marc Fagel
Diese Diskussion folgte auf Kommentare des ehemaligen SEC-Anwalts Marc Fagel, der anmerkte, dass der Ausgang des Falls letztendlich davon abhänge, ob Ripple XRP durch nicht registrierte Wertpapierangebote verkauft habe. Schwartz argumentierte, dass diese Zusammenfassung die ursprüngliche Sprache des Regulators und die Antwort des Gerichts darauf ignoriere.
In einem Austausch am 14. Juli erklärte Fagel, dass die SEC beweisen müsse, dass Ripple XRP als Wertpapier verkauft habe, um einen Verstoß gegen Abschnitt 5 festzustellen. Er fügte hinzu, dass die Behörde nicht jede Transaktion auf dem Sekundärmarkt in ihrem Fall gegen Ripple berücksichtigen müsse.
Schwartz‘ Argumentation
Schwartz stimmte zu, dass die Verkäufe von Ripple wichtig seien, wies jedoch die Behauptung zurück, dass dies das einzige Argument des Regulators sei. Er schrieb: „Die Klage selbst bezieht sich häufig auf XRP als das Wertpapier.“ Er bezeichnete die engere Erzählung als „einen Versuch, die Geschichte vollständig umzuschreiben“.
„Sie ignorieren die gesamte Richtung ihres Arguments, ihre Aussagen dazu und den Widerstand, den sie vom Gericht erhalten haben. Dies ist ein Versuch, die Geschichte vollständig umzuschreiben.“
Details zur SEC-Klage
Die Klage der SEC vom Dezember 2020 besagte, dass Ripple und seine Führungskräfte mehr als 14,6 Milliarden Einheiten eines „digitalen Vermögenswerts, der als XRP bezeichnet wird“, verkauft haben. Der Regulator behauptete, dass die Verkäufe mehr als 1,38 Milliarden Dollar ohne Registrierung oder Ausnahme generiert hätten. Die öffentliche Ankündigung der SEC konzentrierte sich auf Ripples angebliches nicht registriertes Angebot und die persönlichen Verkäufe seiner Führungskräfte.
Reaktion und Urteil
Fagel erkannte später an, dass der Behörde an Nuancen fehlte und dass sich ihre Argumente während des Verfahrens zu ändern schienen. Er hielt jedoch fest, dass die endgültige rechtliche Frage die XRP-Transaktionen von Ripple betraf. Richterin Analisa Torres zog eine Unterscheidung zwischen XRP und den Verträgen oder Plänen, die zu dessen Verkauf verwendet wurden. Ihre Anordnung vom Juli 2023 besagte, dass XRP als digitaler Token „an sich“ kein Vertrag, keine Transaktion oder kein Plan sei, der den Howey-Test erfüllte.
Das Gericht überprüfte dann die Verkäufe von Ripple nach Kategorien und stellte fest, dass etwa 728,9 Millionen Dollar an direkten institutionellen Verkäufen nicht registrierte Investitionsverträge darstellten. Programmatic Exchange-Verkäufe erfüllten nicht denselben Test, da die Käufer nicht wussten, ob Ripple oder ein anderer Inhaber die Token verkauft hatte.
Folgen der Entscheidung
Die SEC und Ripple wiesen ihre Berufungen im August 2025 zurück, was den zivilrechtlichen Fall formal beendete. Das endgültige Urteil behielt eine Strafe von 125,04 Millionen Dollar und eine dauerhafte einstweilige Verfügung in Bezug auf zukünftige nicht registrierte institutionelle Verkäufe bei. Bemerkenswerterweise feierte die XRP-Community den 13. Juli als den dritten Jahrestag des Urteils von 2023.
Die Entscheidung schützte Ripples programmatic exchange sales, während sie die institutionellen Transaktionen dem Wertpapierrecht unterwarf. Berichterstattung zeigte, dass Ripple in Erwägung zog, nach der Einreichung der Klage durch die SEC zu schließen. Das Unternehmen setzte den Fall fort und gab laut Ripple-Führungskräften, wie von crypto.news berichtet, etwa 150 Millionen Dollar für seine rechtliche Verteidigung aus.
Schlussfolgerung
Schwartz erklärte, dass die Ablehnung der umfassenderen Position der SEC durch das Gericht einen wesentlichen Teil von Ripples Sieg ausmachte. Fagel sagte, dass das Ergebnis weiterhin davon abhing, ob die Verkäufe von Ripple als Wertpapiertransaktionen qualifiziert werden konnten. Ihr Austausch spiegelt einen anhaltenden Streit über die rechtliche Last der Behörde, die öffentliche Formulierung und das darauf folgende Urteil wider. Diese Unterscheidung prägt weiterhin, wie die rechtliche Geschichte von XRP beschrieben wird.