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Solana Institute warnt den Senat vor einer Schwächung des CLARITY-Gesetzes

vor 4 Stunden
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Einführung

Das Solana Institute hat die US-Senatoren aufgefordert, die wesentlichen Bestimmungen des CLARITY-Gesetzes zu bewahren, da die Akteure der Branche zunehmend auf einen Zeitplan im August hinarbeiten, um die Gesetzgebung durch den Kongress voranzubringen.

Wichtige Bestimmungen des CLARITY-Gesetzes

Laut Kristin Smith, Präsidentin des Solana Institute, sollten die im CLARITY-Gesetz enthaltenen Bestimmungen des Blockchain Regulatory Certainty Act unverändert bleiben, während die Gesetzgeber sich darauf vorbereiten, den Gesetzentwurf im Senat zu prüfen. In Kommentaren, die auf X veröffentlicht wurden, erklärte Smith, dass das CLARITY-Gesetz bald im Senat zur Abstimmung kommen könnte, und argumentierte, dass der Schutz für nicht verwahrende Blockchain-Teilnehmer für die Gesetzgebung unerlässlich sei.

„Der BRCA würde festlegen, dass Blockchain-Entwickler, Knotenbetreiber und Validatoren, die keine Kundengelder verwahren, nicht als Geldübermittler nach US-Recht behandelt werden sollten.“

Smith betonte, dass diese Formulierung eine klare Unterscheidung zwischen Software- und Infrastruktur-Anbietern und Unternehmen, die direkt Benutzervermögen kontrollieren, schafft. Sie beschrieb die Maßnahme als konsistent mit den Leitlinien, die letztes Jahr vom Financial Crimes Enforcement Network des Finanzministeriums herausgegeben wurden, und sagte, dass die Bestimmung rechtliche Sicherheit für Open-Source-Softwareentwickler und Netzwerkbetreiber bietet.

Branchenreaktion und laufende Diskussionen

Smith fügte hinzu, dass bedeutende Gründer, Führungskräfte und Investoren aus dem gesamten Krypto-Sektor die Senatsführer gemeinsam gebeten hatten, diese Schutzmaßnahmen nicht zu verwässern. Während die Branchenverbände darauf drängen, die Formulierung unverändert zu lassen, bleiben mehrere offene Fragen in Washington zur Diskussion.

Smith bemerkte, dass die BRCA-Bestimmungen kürzlich während eines Treffens im Weißen Haus mit Strafverfolgungsbeamten überprüft wurden, bei dem die Teilnehmer mögliche Änderungen diskutierten. Laufende Verhandlungen über ethikbezogene Formulierungen sind ebenfalls ungelöst geblieben.

Vorbereitung auf das Treffen in Chicago

Diese Debatten finden statt, während Gesetzgeber, Regulierungsbehörden, Investoren und Branchenvertreter sich auf ein Treffen in Chicago vorbereiten, um über die Regulierung digitaler Vermögenswerte und die Gesetzgebung zur Marktstruktur zu diskutieren. Zu den Teilnehmern, die voraussichtlich zu diesen Gesprächen beitragen werden, gehört der Abgeordnete Dusty Johnson, der geholfen hat, eine frühere Version der Gesetzgebung im Landwirtschaftsausschuss des Hauses mit einem parteiübergreifenden Abstimmungsergebnis von 47 zu 6 im letzten Jahr voranzubringen.

Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett äußerte ihr besonderes Interesse daran, zu erfahren, wie die Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses des Hauses die Senatsversion des CLARITY-Gesetzes bewerten.

Legislative Herausforderungen

Jüngste Berichte haben nahegelegt, dass der zeitliche Druck im Kongress zu einem größeren Hindernis werden könnte als politische Meinungsverschiedenheiten. Wie bereits zuvor von crypto.news berichtet, haben sich die Erwartungen der Gesetzgeber, Branchenorganisationen und Marktbeobachter zunehmend von einem Ziel für die Unterzeichnung am 4. Juli hin zur August-Pause im Kongress verschoben.

Das CLARITY-Gesetz würde Zuständigkeitsgrenzen für digitale Vermögenswerte festlegen und dezentrale Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum unter die Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission stellen, während qualifizierte Wertpapiere unter die Aufsicht der Wertpapieraufsichtsbehörden fallen. Der Gesetzentwurf enthält auch Bestimmungen zu Stablecoins, Anforderungen zur Bekämpfung von Geldwäsche, Aktivitäten im Bereich der dezentralen Finanzen und Blockchain-Validatoren.

Smith wies auf Wettbewerbsbedenken hin und sagte, dass der US-Anteil an Open-Source-Krypto-Entwicklern von 38 % im Jahr 2015 auf etwa 19 % heute gesunken sei. Sie argumentierte, dass die Aufrechterhaltung regulatorischer Sicherheit beeinflussen könnte, wo zukünftige Blockchain-Entwicklungen stattfinden, und warnte, dass Jurisdiktionen wie Singapur und Abu Dhabi um die Anwerbung der nächsten Generation von Entwicklern in der Branche konkurrieren.