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Südkorea warnt Nutzer nach Identifizierung von 40 nicht registrierten Krypto-Anbietern

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Warnung der Financial Intelligence Unit Südkoreas

Die Financial Intelligence Unit (FIU) Südkoreas hat etwa 40 nicht registrierte Anbieter von virtuellen Vermögenswerten an die Ermittlungsbehörden verwiesen und die Verbraucher vor den Risiken gewarnt, die mit nicht autorisierten Krypto-Geschäften verbunden sind. Die FIU, die unter der Finanzdienstleistungsbehörde (FSC) operiert, gab am Dienstag bekannt, dass Dutzende von nicht registrierten Betreibern den Strafverfolgungsbehörden gemeldet wurden.

Registrierungsanforderungen für Krypto-Anbieter

Laut dem Regulierer muss jedes Unternehmen, das in Südkorea virtuelle Vermögensdienstleistungen anbieten möchte, sich bei der FIU registrieren und Anforderungen wie die Zertifizierung des Informationssicherheitsmanagementsystems gemäß dem Gesetz über besondere Finanztransaktionen des Landes erfüllen. Auch ausländische Unternehmen, die Dienstleistungen für südkoreanische Einwohner anbieten, müssen die gleichen Registrierungsregeln einhalten.

Risiken nicht registrierter Anbieter

Die Behörden erklärten, dass nicht registrierte Betreiber außerhalb des Anwendungsbereichs des Gesetzes zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte und des Gesetzes über besondere Finanztransaktionen in Südkorea fallen. Die Behörde warnte, dass Nutzer solcher Plattformen einem höheren Risiko von Datenlecks und Cyberangriffen ausgesetzt sind, während die Dienstleistungen selbst genutzt werden könnten, um kriminelle Erlöse zu verschleiern oder Geldwäsche zu erleichtern.

„Kunden könnten Schwierigkeiten haben, Verluste zurückzuerhalten, wenn ein Betreiber Zahlungen akzeptiert, aber keine virtuellen Vermögenswerte liefert.“

Zudem berichtete die Behörde, dass einige Nutzer mit überhöhten Gebühren konfrontiert wurden, die im Voraus nicht ordnungsgemäß offengelegt wurden. Die FIU stellte fest, dass Ermittler Fälle identifiziert haben, in denen ausländische Krypto-Unternehmen gezielt südkoreanische Nutzer anvisierten, während sie versuchten, ihre inländischen Aktivitäten zu verschleiern.

Illegale Aktivitäten und Werbung

Die Behörden führten Beispiele an, in denen Unternehmen Kundenrekrutierungskampagnen über Telegram und KakaoTalk-Chatrooms organisierten, aber den Kundensupport auf Englisch durchführten, um regulatorische Aufmerksamkeit zu vermeiden. Darüber hinaus berichteten die Regulierungsbehörden von Fällen, in denen private Währungswechselgeschäfte Stablecoins und andere digitale Vermögenswerte direkt an internationale Studenten, Touristen und ausländische Arbeiter, die in Südkorea leben, verkauften.

Diese Dienstleistungen tauschten virtuelle Vermögenswerte gegen Fiat-Währungen wie den koreanischen Won. Die Behörde warnte die Verbraucher außerdem vor Werbeaktivitäten in sozialen Medien. Einige Personen erhielten von ausländischen Anbietern virtuelle Vermögenswerte Gebühren, um diese Unternehmen über YouTube-Kanäle, Telegram-Gruppen und Online-Chatrooms zu bewerben.

Berichterstattung und Durchsetzung

Verbraucher, die illegale Aktivitäten im Bereich virtueller Vermögenswerte vermuten, können Berichte bei der FIU, der Digital Asset eXchange Alliance (DAXA) oder den Strafverfolgungsbehörden einreichen. Einzelpersonen können auch direkt bei den Ermittlungsbehörden Beschwerden einreichen.

Ein Beamter der Finanzbehörde erklärte, dass die Behörden weiterhin koordiniert Durchsetzungsmaßnahmen gegen illegale Aktivitäten im Bereich virtueller Vermögenswerte durchführen würden. Die Regulierungsbehörden planen, die kontinuierliche Überwachung durch öffentliche Hinweise aufrechtzuerhalten und gemeinsame Ermittlungen mit den betreffenden Institutionen auszubauen.

Regulierungsrahmen für virtuelle Vermögenswerte

Diese Warnung erfolgt, während Südkorea sich darauf vorbereitet, im Dezember einen regulierten Rahmen für grenzüberschreitende Übertragungen virtueller Vermögenswerte einzuführen. Änderungen des Gesetzes über Devisentransaktionen werden Unternehmen, die internationale Dienstleistungen für digitale Vermögensübertragungen anbieten, vorschreiben, sich beim Ministerium für Wirtschaft und Finanzen zu registrieren und Transaktionen über das Überwachungssystem der Bank von Korea für Devisen zu melden.

Das Interesse an blockchain-basierten Zahlungen und Überweisungen ist im Land gewachsen. SBS Biz berichtete diese Woche, dass die im Ausland verarbeiteten Überweisungen, die über die fünf größten won-denominierten Kryptowährungsbörsen Südkoreas abgewickelt wurden, von 34,02 Billionen Won im Jahr 2022 auf 163,55 Billionen Won im Jahr 2025 steigen sollen.

Finanzinstitute haben auch ihre Aktivitäten in diesem Sektor erhöht, wobei Toss Bank kürzlich eine Vereinbarung mit der Solana Foundation unterzeichnet hat, um Dienstleistungen für Überweisungen und Abrechnungen auf Basis von Stablecoins zu prüfen. Separat kündigte die Finanzdienstleistungsbehörde letzte Woche Pläne an, ihren regulatorischen Sandbox-Rahmen zu erweitern, um gesetzliche Regelungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten, einschließlich des Gesetzes zum Schutz von Nutzern virtueller Vermögenswerte, abzudecken.

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