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Trump-Berater Patrick Witt unterstützt umfassende Krypto-Steuergesetze

vor 4 Stunden
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Krypto-Steuergesetze im Repräsentantenhaus

Patrick Witt, Berater von Donald Trump, hat sechs Krypto-Steuergesetze des Repräsentantenhauses unterstützt, während die Gesetzgeber versuchen, die Regelungen für Staking, Mining und digitale Vermögenswerte zu klären. In einer auf X veröffentlichten Erklärung lobte Witt die neuesten Steuerproposals des Ways and Means Committee des Repräsentantenhauses und schrieb:

„Klarheit für die Marktstruktur, Gleichheit für die Steuer. Großartige Arbeit, Ways and Means Committee.“

Diese Unterstützung kam vor einer Anhörung des Ausschusses am 9. Juni, bei der sechs separate Krypto-Steuervorschläge untersucht werden sollten. Anstatt die Vorschläge in einem einzigen Gesetz zu bündeln, entschieden sich die Gesetzgeber, sie einzeln voranzubringen. Diese Struktur könnte es ermöglichen, dass einige Bestimmungen vorankommen, selbst wenn andere auf Widerstand stoßen.

Überblick über die Krypto-Steuervorschläge

Zu den Maßnahmen, die überprüft werden, gehören:

  • Less Tax Paperwork for Digital Asset Owners Act
  • Charitable Deductions for Digital Asset Donations Act
  • Tax Clarity for Mining and Staking Act
  • Providing Analogous Rules for Digital Assets Act
  • Digital Assets Voluntary Disclosure Program Act
  • Applying Existing Tax Anti-Abuse Rules to the Digital Assets Act

Ausschussunterlagen zeigen, dass die Gesetzgebung mehrere Bereiche anspricht, die unter den bestehenden Steuerleitlinien unklar geblieben sind. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Tax Clarity for Mining and Staking Act, das festlegen würde, wann Staking- und Mining-Belohnungen steuerpflichtig werden. Dieses Thema wird in der Krypto-Industrie intensiv diskutiert, da Investoren manchmal steuerliche Verpflichtungen für Token haben, deren Wert während Marktrückgängen stark fällt.

Wichtige Vorschläge und deren Auswirkungen

Ein weiterer Vorschlag, der Interesse weckt, ist das Less Tax Paperwork for Digital Asset Owners Act. Nach den aktuellen Regeln des Internal Revenue Service können selbst kleine Krypto-Transaktionen steuerpflichtige Kapitalgewinne erzeugen, die Aufzeichnungen und Berichterstattung erfordern. Wenn genehmigt, würde das Gesetz eine de minimis Ausnahme für bestimmte Transaktionen mit niedrigem Wert schaffen und die Berichtspflichten für alltägliche Krypto-Zahlungen reduzieren.

Weitere Gesetze würden die steuerliche Behandlung von Spenden in digitalen Vermögenswerten klären, Anti-Missbrauchsbestimmungen auf Kryptowährungen anwenden und ein freiwilliges Offenlegungsprogramm für Steuerzahler einrichten, die frühere krypto-bezogene Meldungen korrigieren möchten.

Anhörung und politische Entwicklungen

Zu den geladenen Zeugen bei der Anhörung am 9. Juni gehören Vertreter von Coinbase, Fidelity Investments, Coin Center, dem Crypto Council und der Digital Chamber, wie aus den Informationen des Ausschusses hervorgeht. Witts Unterstützung für das Steuerpaket folgt auf seine kürzliche Verteidigung des CLARITY Act, einem weiteren wichtigen Vorschlag für digitale Vermögenswerte, der derzeit im Kongress behandelt wird.

Während einer Townhall der Blockchain Association, über die letzte Woche von crypto.news berichtet wurde, argumentierte Witt, dass der CLARITY Act die regulatorische Aufsicht stärken würde, während er mit den Zielen der Strafverfolgung kompatibel bleibt. Seine Kommentare kamen, als Kritiker in Frage stellten, ob Teile des Gesetzes die Bemühungen zur Bekämpfung illegaler Finanzierungen komplizieren könnten, während Unterstützer behaupteten, dass die Gesetzgebung mehr Krypto-Aktivitäten unter die bundesstaatliche Aufsicht stellen würde.

Dringlichkeit der Gesetzgebung

An anderer Stelle auf Capitol Hill hat Senatorin Cynthia Lummis die Gesetzgeber aufgefordert, schnell bei der Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten voranzukommen. Laut aktuellen Marktupdates warnte Lummis, dass der Kongress möglicherweise bis 2030 keine weitere bedeutende Gelegenheit haben könnte, umfassende Krypto-Regeln zu verabschieden, wenn die aktuellen Bemühungen scheitern. Die Senatorin hat auch angedeutet, dass eine Abstimmung im Senat über den CLARITY Act jetzt wahrscheinlicher vor der Augustpause ist als vor dem 4. Juli.

Das Gesetz wurde zuvor mit 15 zu 9 Stimmen im Senatsausschuss für Banken genehmigt und steht seitdem auf dem Gesetzgebungs-Kalender des Senats, während die Verhandler weiterhin über Änderungen diskutieren. Während die Steuerlegislation im Repräsentantenhaus voranschreitet und die Marktstrukturgesetzgebung im Senat Fortschritte macht, wägen die Gesetzgeber gleichzeitig zwei der bedeutendsten Krypto-Politikinitiativen ab, die derzeit in Washington in Betracht gezogen werden.