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Binance reicht Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal ein

vor 2 Monaten
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Rechtliche Herausforderungen für Binance

Kurz nachdem die weltweit größte Kryptowährungsbörse, Binance, ihren rechtlichen Sieg über die Abweisung eines angeblichen Terrorfalls durch einen US-Richter bekannt gab, sieht sich das Unternehmen erneut mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Binance hat eine Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal (WSJ) beim United States District Court for the Southern District of New York eingereicht.

Hintergrund der Klage

Die Klage wurde am Mittwoch, den 11. März, direkt gegen Dow Jones, den Herausgeber des WSJ, eingereicht, nachdem das Medienunternehmen einen Bericht veröffentlicht hatte, der die Integrität von Binance in Frage stellt. Der Bericht behauptete, dass das US-Justizministerium begonnen habe, die Nutzung von Binance durch Iran zur Umgehung von Sanktionen zu untersuchen.

Binance betrachtet diese Behauptungen als falsch und sieht darin eine Quelle von Spannungen zwischen dem Unternehmen und dem Wall Street Journal. Laut Informationen der amerikanischen Journalistin Eleanor Terrett reichte Binance die Klage als Reaktion auf einen Artikel ein, der am 23. Februar von der Wall Street Journal veröffentlicht wurde. In diesem Artikel wurde behauptet, dass die Börse möglicherweise Transaktionen erleichtert habe, die mit iranischen Einrichtungen in Verbindung stehen.

Vorwürfe und Reaktionen

Binance erklärt, dass der Bericht falsche und verleumderische Aussagen über ihre Compliance-Praktiken enthält. Neben den Vorwürfen wurden im Bericht auch Bedenken von Ermittlern und Gesetzgebern zitiert, ob die Plattform zur Umgehung internationaler Sanktionen genutzt wurde.

In der von Binance eingereichten Klage argumentiert das Unternehmen, dass das WSJ weiterhin zahlreiche „falsche und verleumderische“ Behauptungen aufgestellt habe, die ihrem Ruf geschadet hätten.

Binance erklärte zudem, dass sie der Publikation vor der Veröffentlichung der Geschichte sachliche Korrekturen angeboten habe, diese jedoch ignoriert wurden.

Forderungen von Binance

Im Rahmen der Klage hat Binance ein Geschworenenverfahren gefordert und Schadensersatz sowie die Erstattung von Anwaltskosten beantragt. Die genaue Höhe der Forderungen bleibt ungenannt.