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Binance stoppt HTX-Transaktionen ab dem 23. August aufgrund von Sanktionen

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Binance stoppt Transaktionen mit HTX und weiteren Krypto-Plattformen

Binance hat angekündigt, dass es ab dem 23. August keine Transaktionen mehr mit HTX und zehn weiteren gelisteten Krypto-Plattformen verarbeiten wird. Diese Entscheidung erfolgt aufgrund neuer Sanktionen und regulatorischer Einschränkungen, die in Kraft treten.

Betroffene Plattformen

In einer Ankündigung am Freitag erklärte Binance, dass die Einschränkungen für die Plattformen Rapira, Aifory Pro, ABCeX, WhiteBird, NoOnecrypto INC., Tradex, Monease Ltd, BitPapa, Exnode, HTX (ehemals Huobi) und EXMO gelten werden. Die Börse verwies auf aktuelle regulatorische Entwicklungen als Grund für diese Entscheidung.

Compliance-Prüfungen und Nutzerhinweise

Transaktionen, die einen der betroffenen Anbieter betreffen, könnten für Compliance-Prüfungen zurückgehalten werden, sobald die jeweiligen Einschränkungen in Kraft treten. Binance wies darauf hin, dass auch Wallets Einschränkungen unterliegen könnten, solange die Überprüfungen im Gange sind. Den Nutzern wurde geraten, nach den Stichtagen keine Vermögenswerte direkt oder indirekt an die gelisteten Anbieter zu senden, da Transaktionen mit ihnen zusätzliche Compliance-Maßnahmen gemäß den Bedingungen von Binance auslösen könnten.

Hintergrund der Sanktionen

Der Stichtag am 23. August betrifft eine Gruppe von Börsen und Krypto-Dienstleistern, die kürzlich mit sanktionierten Einschränkungen in Europa konfrontiert wurden, darunter HTX, EXMO, Rapira, BitPapa und Aifory. Mehrere dieser Namen überschneiden sich mit den neuesten Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland. Der Block verabschiedete am 23. Juli sein 21. Sanktionspaket, das die Transaktionsbeschränkungen gegen Finanzinstitute und Krypto-Dienste erweiterte, die von den Behörden beschuldigt werden, Russland beim Umgehen bestehender Sanktionen zu helfen.

Details zu den EU-Maßnahmen

Die EU-Maßnahme gegen HTX ist als Transaktionsverbot strukturiert und nicht als Vermögenssperre. Im Rahmen des Pakets sind EU-Personen und -Unternehmen daran gehindert, direkte oder indirekte Transaktionen mit den betroffenen Diensten durchzuführen, sobald die Maßnahme in Kraft tritt. EU-Beamte erklärten, dass das Paket die Transaktionsbeschränkungen auf 14 krypto-bezogene Dienstplattformen ausdehnte und einen Mechanismus einführte, der gegen Anbieter in Drittländern eingesetzt werden kann, wenn die Behörden feststellen, dass sie Russland beim Umgehen von Sanktionen helfen.

Reaktionen und weitere Entwicklungen

Vor den EU-Maßnahmen hatte die britische Regierung Huobi Global S.A. am 26. Mai als Teil von Sanktionen benannt, die sich gegen Finanz- und Krypto-Netzwerke richten, die beschuldigt werden, Russland beim Umgehen von Einschränkungen zu helfen. HTX bestritt zunächst die Reichweite der Benennung und argumentierte, dass Huobi Global S.A. eine separate juristische Person sei.

„Wir fühlen uns verpflichtet, die Gesetze in den Jurisdiktionen, in denen wir tätig sind, einzuhalten.“ – HTX

Blockchain-Analysefirmen haben seitdem Aktivitäten untersucht, die mit der Börse verbunden sind. Eine Analyse von Global Ledger verfolgte mehr als 7,6 Milliarden Dollar an Russland-gebundenen Flüssen über HTX seit 2021.

Zusätzliche Sanktionen und Compliance-Fragen

Die neueste Mitteilung von Binance listet auch Anbieter auf, deren Einschränkungen vor dem 23. August in Kraft traten. Shelbit und Aban Tether Exchange wurden ab dem 7. August unter die Transaktionsbeschränkungen von Binance gestellt. Das Finanzministerium der USA beschuldigte die beiden Plattformen, Iran beim Transfer von Krypto durch Netzwerke, die mit Sanktionen in Verbindung stehen, zu helfen.

Die Sanktionenkontrolle rund um HTX erregte im Juli weitere Aufmerksamkeit, nachdem TRM Labs erklärte, dass die Börse wiederholt Hot Wallets und Finanzierungsadressen geändert habe. HTX wies diese Interpretation zurück und erklärte, dass die Wallet-Bewegungen routinemäßige Sicherheitsoperationen seien.

Die Situation bleibt angespannt, da die regulatorischen Anforderungen und die Compliance-Prüfungen weiterhin im Fokus stehen.

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