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Checker sammelt 8 Millionen Dollar, um Banken den Start von Stablecoins über eine einzige API zu ermöglichen

vor 16 Stunden
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Checker sichert 8 Millionen Dollar für Stablecoin-Infrastruktur

Das Stablecoin-Infrastruktur-Startup Checker hat 8 Millionen Dollar in Pre-Seed- und Seed-Runden gesammelt, um seine Single-API-Plattform für Banken und Fintechs auszubauen. Im vergangenen Jahr verarbeitete das Unternehmen mehr als 3 Milliarden Dollar an Transaktionen. Laut The Block hat Checker eine Finanzierungsrunde über 8 Millionen Dollar abgeschlossen, die sowohl Pre-Seed- als auch Seed-Tranchen umfasst. Zu den Investoren gehören Galaxy Ventures, Al Mada Ventures, Framework Ventures, Bitso, Airtm, DFS Lab, Onigiri Capital, SNZ Capital und Velocity.

Mission und Infrastruktur von Checker

Das Unternehmen, das sich als „Stablecoin-Liquiditätsinfrastruktur“ beschreibt, gab an, dass die Mittel verwendet werden, um Finanzinstitutionen zu helfen, „Stablecoins und verwandte Produkte über eine einzige API zu starten und zu skalieren“. Dies soll die Zeit und Komplexität verringern, die Banken und Fintechs benötigen, um digitale Dollar-Rails zu integrieren. Checker fügte hinzu, dass seine Infrastruktur bereits mehr als 3 Milliarden Dollar an Transaktionsvolumen in den letzten 12 Monaten verarbeitet hat, was die Nachfrage von Zahlungsanbietern in Schwellenländern und Neobanken unterstreicht, die mit Stablecoin-Abwicklungen experimentieren.

Checkers Hauptargument ist, dass die meisten Banken und regulierten Fintechs Stablecoin-Produkte anbieten möchten, jedoch mit einer fragmentierten Landschaft von Chains, Emittenten und Compliance-Anforderungen konfrontiert sind. Durch die Bereitstellung einer einzigen API sagt das Unternehmen, dass es die technischen Details des Mintens, Einlösens und Routings verschiedener Stablecoins abstrahieren kann, während es On-Chain-Compliance und Treasury-Workflows integriert, die den institutionellen Risikoteams gerecht werden.

Praktische Anwendungen und Marktstrategie

In der Praxis bedeutet das, dass Kunden in die Infrastruktur von Checker einsteigen können, um White-Label-Stablecoin-Wallets, Überweisungskorridore oder On-/Off-Ramp-Produkte zu erstellen, ohne ihre eigene Blockchain-Infrastruktur von Grund auf neu aufbauen zu müssen – ähnlich wie Zahlungsabwickler die Komplexität von Kartensystemen im traditionellen Finanzwesen abstrahieren.

In einem Interview, das von Financial Afrik zitiert wurde, stellte das Unternehmen seine Mission als Verbindung afrikanischer und aufstrebender Banken mit dem „globalen digitalen Währungsökosystem“ dar und positionierte Stablecoins als günstigere, schnellere Alternativen für grenzüberschreitende Zahlungen, die traditionell von Korrespondenzbanken dominiert werden.

Die Mischung der Unterstützer in der Finanzierungsrunde – einschließlich Galaxy Ventures, das kürzlich andere institutionelle Stablecoin-Projekte wie das USBD-Protokoll von Boundary Labs unterstützt hat, sowie das auf Lateinamerika fokussierte Bitso und Airtm – signalisiert einen Fokus auf Korridore, in denen die Dollar-Nachfrage hoch und der Bankzugang ungleich ist.

Wachstum und Zukunftsaussichten

Diese These stimmt mit dem breiteren Anstieg der Nutzung von Stablecoins überein, wobei das gesamte Angebot in sechs Jahren von nahezu null auf etwa 250 Milliarden Dollar gestiegen ist. Einige Prognosen deuten darauf hin, dass dieser Wert bis 2028 auf bis zu 2 Billionen Dollar ansteigen könnte, wie in einer früheren Geschichte von crypto.news in der Branche recherchiert wurde.

Checker teilte The Block mit, dass es plant, das frische Kapital zu nutzen, um sein Netzwerk von Partnerfinanzinstitutionen in Brasilien, Kenia, Hongkong und den Vereinigten Staaten auszubauen und Stablecoin-Rails auf lokale Bankensysteme zu legen. Diese Jurisdiktionen stimmen eng mit bestehenden Hotspots für Stablecoins überein – Überweisungen in Lateinamerika, mobile Geldökosysteme in Afrika, Handelszentren in Asien und Märkte für US-Dollar-Finanzierungen – die bereits eine hohe Durchdringung von USDT und USDC gesehen haben, wie in mehreren Geschichten von crypto.news behandelt.

Das Unternehmen entwickelt auch KI-„Agenten“, die, so sagt es, wichtige Prozesse wie die Kundenanmeldung, Compliance-Bewertungen und tägliche Treasury-Operationen automatisieren werden. Dies soll kleineren Banken und Fintechs ermöglichen, Stablecoin-Programme zu betreiben, ohne die Mitarbeiterzahl erhöhen zu müssen. Diese KI-Schicht ist so konzipiert, dass sie auf den Transaktionsdaten von Checker aufsetzt, um Risikoprüfungen durchzuführen, Wallets zu überwachen und die Liquidität zwischen Fiat- und Stablecoin-Pools in Echtzeit neu auszubalancieren.

Wenn es funktioniert, könnte die Kombination aus einer einzigen API, vorgefertigten globalen Korridoren und KI-gesteuerten Risikowerkzeugen Checker zu einem Standardanbieter für mittelgroße Banken und Fintechs machen, die Zugang zu Stablecoins wünschen, aber keine internen Krypto-Engineering-Teams haben. Dieses Segment schreitet langsamer voran als große Börsen oder globale Zahlungsriesen, wie in früheren Berichten von crypto.news zur institutionellen Stablecoin-Adoption untersucht wurde.

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