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Coinbase eröffnet MiCA-Hub in Luxemburg, während die EU-Frist näher rückt

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Coinbase etabliert Krypto-Zentrum in Luxemburg

Coinbase hat Luxemburg als sein europäisches Krypto-Zentrum im Rahmen des EU-Rahmenwerks für Märkte in Krypto-Assets (MiCA) etabliert, ein Jahr nachdem das Unternehmen eine Lizenz von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) erhalten hat. Bei der Eröffnung seines neuesten Büros bestätigte Coinbase, dass Luxemburg als MiCA-Heim für alle 27 EU-Mitgliedstaaten fungieren wird.

Passporting und EU-Dienste

Diese Einrichtung ermöglicht es der Coinbase Luxembourg S.A., Krypto-Asset-Dienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) durch Passporting anzubieten. „Luxemburg ist offiziell unser MiCA-Heim“, erklärte Coinbase auf der Plattform X. Die Börse gab bekannt, dass sie plant, Nutzer aus der gesamten EU unter einer einheitlichen Lizenz willkommen zu heißen.

Sie verwies auch auf den Finanzsektor Luxemburgs, die fortschrittlichen Blockchain-Gesetze und die klare Aufsicht als Gründe für diesen Schritt. Die MiCA-Lizenz wurde im Juni 2025 von der CSSF erteilt und ermöglicht es der Börse, ihre Dienstleistungen auf Kunden in allen 27 EU-Mitgliedstaaten auszudehnen.

Regulierungslandschaft und Wettbewerb

Zuvor hatte Coinbase bereits lokale Lizenzabdeckungen in Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden und Spanien aufgebaut. Unter MiCA können Krypto-Unternehmen eine nationale Genehmigung nutzen, um Nutzer im gesamten Block zu bedienen, nachdem sie die erforderlichen Benachrichtigungen abgeschlossen haben.

Diese Regelung bietet großen Unternehmen einen klareren Weg als separate lokale Genehmigungen und übt zudem Druck auf Börsen aus, die vor der Übergangsfrist am 1. Juli noch keine Genehmigung erhalten haben.

„Luxemburg hat sich als das führende Zentrum der EU für institutionelle Krypto und Tokenisierung etabliert“, sagte der Chief Policy Officer von Coinbase, Faryar Shirzad.

Ripple und andere Entwicklungen

Das Update von Coinbase kam, nachdem Ripple eine vorläufige CASP-Genehmigung von der CSSF in Luxemburg erhalten hatte. Wie crypto.news berichtete, wurde die Genehmigung durch einen „Green Light Letter“ erteilt und unterliegt noch endgültigen Bedingungen. Ripple erklärte, dass die Lizenz regulierte Krypto-Asset- und Stablecoin-Zahlungsdienste für Banken, Fintechs und Unternehmen im gesamten EWR unterstützen würde.

Das Timing positioniert Luxemburg im Zentrum regulierter Krypto-Zahlungen, Tokenisierung und Börsendienste. Der breitere Markt sieht sich einer engeren MiCA-Uhr gegenüber. Wie crypto.news berichtete, sicherte sich OpenPayd wenige Tage vor der Frist am 1. Juli die MiCA-Genehmigung, die Stablecoin-Konversionen, Verwahrung, Wallet-Infrastruktur und Überweisungen abdeckt.

Frankreich hat auch unlizenzierte Krypto-Unternehmen gewarnt, die Genehmigung zu sichern oder ihre Aktivitäten einzustellen. Binance sieht sich mehr Unsicherheit gegenüber. In einem früheren Artikel diskutierte crypto.news den Bericht von Reuters, wonach der griechische MiCA-Antrag von Binance voraussichtlich abgelehnt werden würde, was den Zugang zu seinen EU-Diensten gefährden könnte.

Die Position von Coinbase ist klarer, da ihre luxemburgische Einheit bereits eine Genehmigung hält. Die nächste Phase wird zeigen, wie lizenzierte Unternehmen MiCA in der Praxis umsetzen. Coinbase kann nun um EU-Nutzer auf der Grundlage regulatorischer Rahmenbedingungen konkurrieren, während Ripple auf endgültige Bedingungen wartet und andere Unternehmen um die Vollständigkeit ihrer Genehmigungen ringen.

Die Lizenzlücke könnte entscheidend dafür sein, welche Plattformen nach dem Ende der Übergangsfrist einen breiten Zugang in Europa behalten.

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