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Core Scientific verlagert Bitcoin-Mining-Standort in Richtung 1,5 GW AI-Datenzentrum-Plan

vor 4 Stunden
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Core Scientifics Pläne für KI-Datenzentren

Core Scientific plant, seinen Standort in Pecos, Texas, in einen großen Campus für künstliche Intelligenz-Datenzentren umzuwandeln. Der Bitcoin-Miner gab an, dass das Projekt eine Bruttokapazität von bis zu 1,5 Gigawatt erreichen könnte. Etwa 1 Gigawatt dieser Kapazität wird voraussichtlich zur Vermietung zur Verfügung stehen. Der Standort wird hochdichte Colocation-Dienste unterstützen, da die Nachfrage nach KI-Rechenleistung weiter steigt.

Umwidmung der Energie und Baufortschritt

Core Scientific gab bekannt, dass etwa 300 Megawatt, die derzeit für das Bitcoin-Mining am Standort Pecos verwendet werden, umgewidmet werden. Diese Energie wird nun die Datenzentrumsoperationen für KI-Workloads unterstützen. Das Unternehmen teilte mit, dass die Arbeiten am Fundament des ersten Datenraums abgeschlossen sind und der vertikale Bau nun begonnen hat. Eine erste Kapazität wird für das Jahr 2027 erwartet.

CEO Adam Sullivan erklärte: „Wir setzen weiterhin unser tiefes internes Fachwissen ein, um die Infrastruktur für die nächste Generation von künstlicher Intelligenz aufzubauen und zu skalieren.“

Core Scientific hat zudem weitere 300 Megawatt Leistung mit seinem Versorgungsunternehmen gesichert und plant, durch eine hinter dem Zähler liegende Energielösung zu expandieren.

Erwerb von Land und Finanzierung

Um das Projekt zu unterstützen, hat Core Scientific mehr als 200 Acres Land in der Nähe des Standorts Pecos erworben. Dieses zusätzliche Land bietet dem Unternehmen mehr Platz für den geplanten Campus für Datenzentren.

Das Unternehmen kündigte außerdem an, 3,3 Milliarden Dollar durch vorrangige gesicherte Anleihen mit Fälligkeit im Jahr 2031 zu beschaffen. Die Mittel sollen für den Ausbau von Datenzentren in Georgia, Texas, North Carolina und Oklahoma verwendet werden.

Änderungen im Mining-Sektor

In der Vergangenheit erzielte Core Scientific den Großteil seiner Einnahmen aus dem Mining digitaler Vermögenswerte. Allerdings hat das Unternehmen seinen Fokus auf Infrastrukturservices erhöht, da Miner nach neuen Einkommensquellen suchen. Mining-Unternehmen haben aufgrund steigender Energiekosten und sich ändernder Marktbedingungen mit engerem Margen zu kämpfen. Infolgedessen haben mehrere Firmen einige Mining-Standorte in Richtung KI und Hochleistungsrechnen verlagert.

MARA Holdings erwarb im Februar eine 64%ige Beteiligung an dem französischen Infrastrukturunternehmen Exaion, um in KI-Dienste zu expandieren. Auch Hive, Hut 8, TeraWulf und Iren haben daran gearbeitet, Mining-Anlagen in Datenzentren umzuwandeln. Zudem werden andere energieintensive Standorte umgewidmet: Alcoa steht kurz davor, sein stillgelegtes Aluminiumwerk Massena East in New York an das Bitcoin-Mining-Unternehmen NYDIG zu verkaufen. TeraWulf kaufte das Aluminiumwerk Hawesville von Century Aluminum in Kentucky für 200 Millionen Dollar, mit dem Plan, es in eine Hochleistungsrechen- und KI-Anlage umzuwandeln.

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