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G20 verpflichtet sich zu klareren Regeln für digitale Vermögenswerte zur Unterstützung finanzieller Innovation

vor 48 Minuten
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Regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte

Die Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G20 haben sich verpflichtet, klarere regulatorische Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte zu schaffen, während sie die finanzielle Stabilität und grenzüberschreitende Risiken im Blick behalten. Die Erklärung des G20-Vorsitzes, die nach einem Treffen der Beamten in Asheville, North Carolina, am 31. August und 1. September veröffentlicht wurde, erkennt digitale Vermögenswerte als Teil der finanziellen Innovation an, die das Wirtschaftswachstum und die Entwicklung des privaten Sektors unterstützen könnte.

Verpflichtung zur Regulierung

Die Beamten erklärten, dass die Mitgliedsländer an regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen arbeiten würden, die definierte Wege für digitale finanzielle Innovationen bieten, während das Vertrauen in monetäre und Zahlungssysteme gewahrt bleibt.

„Wir verpflichten uns, verantwortungsvolle und effektive regulatorische und aufsichtsrechtliche Rahmenbedingungen voranzutreiben, die die finanzielle Stabilität bewahren, das Wirtschaftswachstum unterstützen und klare Wege für eine solide digitale finanzielle und digitale Vermögenswerte-Innovation schaffen“

sagten die Beamten.

Fokus auf Stablecoins

Stablecoins erhielten in der Erklärung besondere Aufmerksamkeit, während die G20-Beamten auf weitere Arbeiten des Financial Stability Board warten. Die Gruppe sagte, sie erwarte, dass das FSB Ergebnisse veröffentlicht, die die grenzüberschreitenden Auswirkungen globaler Stablecoin-Vereinbarungen abdecken, sowie Arbeiten, die die Datenquellen von Stablecoins, deren Verfügbarkeit und potenzielle Probleme mit den Informationen, die den Regulierungsbehörden derzeit vorliegen, untersuchen.

Internationale Koordination und Fortschritte

Die regulatorische Koordination hat anderswo Fortschritte gemacht. Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten haben im Juli vereinbart, eine engere Koordination bei Stablecoins zu verfolgen, die regulatorische Standards, grenzüberschreitende Zahlungen und tokenisierte Finanzmärkte abdeckt. Beamte der beiden Länder haben Wege untersucht, die es regulierten Stablecoins, die in einer Jurisdiktion ausgegeben werden, ermöglichen könnten, auf den anderen Markt zuzugreifen.

Regulierung in verschiedenen Ländern

In den Vereinigten Staaten hat der GENIUS Act den ersten föderalen Rahmen geschaffen, der speziell Stablecoins für Zahlungen abdeckt. Erlaubte Emittenten müssen eine Eins-zu-eins-Deckung mit geeigneten liquiden Reservevermögen aufrechterhalten und die Anforderungen an Offenlegung, Aufsicht und Rücknahme einhalten. In der gesamten Europäischen Union hat die Verordnung über Märkte in Krypto-Vermögenswerten ein gemeinsames Lizenzierungs- und Aufsichtssystem für Krypto-Dienstleister und Stablecoin-Emittenten etabliert.

Finanzkriminalität und FATF

Finanzkriminalität bildete einen weiteren Teil der digitalen Vermögensagenda der G20. Die Beamten bekräftigten die Unterstützung für die Financial Action Task Force und forderten Länder mit bedeutenden Aktivitäten im Bereich virtueller Vermögenswerte auf, die effektive Umsetzung der FATF-Standards zur Priorität zu machen. Die Gruppe unterstützte insbesondere risikobasierte Aufsicht, die Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Proliferationsfinanzierung abdeckt.

Ausblick auf zukünftige Treffen

Die Finanzminister und Zentralbankgouverneure der G20 werden sich am 15. Oktober in Bangkok erneut treffen, bevor die US-Präsidentschaft mit dem G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Miami am 14. und 15. Dezember endet.

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