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GENIUS Act setzt Stablecoin-Emittenten unter Druck

vor 3 Stunden
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Der GENIUS Act und seine Fristen

Der GENIUS Act befindet sich in einer entscheidenden Regelungsphase, während Nutzer digitaler Dollar und Stablecoin-Emittenten bis zum 9. Juni 2026 Fristen für Kommentare zu den Vorschlägen von FinCEN und OFAC gegenüberstehen. Der Beitrag, der von Digital Perspectives geteilt wurde, nennt den 9. Juni als Stichtag für die FinCEN-OFAC-Kommentare und den 18. Juli 2026 für die vollständigen Regeln. Diese Daten rücken die Einhaltung von Stablecoins wieder ins Zentrum der US-Krypto-Regulierung.

Wichtige Fristen und Regelungen

Der GENIUS Act setzt zwei entscheidende Fristen für Nutzer digitaler Dollar weltweit: den 9. Juni 2026 für die FinCEN-OFAC-Kommentare und den 18. Juli 2026 für die vollständigen Regeln, wobei OFAC öffentliche Kommentare zu den vorgeschlagenen Regeln für zugelassene Zahlungs-Stablecoin-Emittenten einholt. Der Vorschlag würde Pflichten zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Einhaltung von Sanktionen auf Unternehmen anwenden, die Zahlungs-Stablecoins ausgeben. Die Mitteilung im Federal Register besagt, dass Kommentare bis zum 9. Juni 2026 eingegangen sein müssen.

Der Vorschlag folgt der Anweisung des GENIUS Act, zugelassene Stablecoin-Emittenten als Finanzinstitute gemäß dem Bank Secrecy Act zu behandeln. Die Regeln würden von den Emittenten verlangen, Compliance-Programme zu unterhalten, die auf ihre Größe und ihr Geschäftsmodell zugeschnitten sind. Zudem würden Stablecoin-Unternehmen näher an die gleiche Aufsicht gebracht, die für andere Finanzunternehmen gilt. Der Vorschlag umfasst Kundenprüfungen, Sanktionen-Kontrollen, die Überwachung verdächtiger Aktivitäten und andere Systeme, die darauf abzielen, Risiken im Zusammenhang mit illegalen Finanzierungen zu reduzieren.

Reaktionen der Finanzwelt

Das zweite Datum, das im Beitrag genannt wird, ist der 18. Juli 2026. Dieses Datum markiert ein Jahr nach Inkrafttreten des GENIUS Act am 18. Juli 2025. Rechtliche Verfolger listen den 18. Juli 2026 als entscheidende Frist für mehrere Durchführungsregeln unter dem Stablecoin-Gesetz. Dazu gehören Regeln, die mit Anträgen auf Registrierung ausländischer Emittenten und damit verbundenen Einsprüchen verbunden sind. Dies gibt den Regulierungsbehörden ein enges Zeitfenster, um das Gesetz in funktionierende Standards umzuwandeln. Gleichzeitig bietet es den Emittenten einen klareren Zeitrahmen für die Planung von Compliance, Lizenzierung, Rücklagen und Berichterstattung.

Für Stablecoin-Nutzer könnte die Regelung beeinflussen, wie digitale Dollar über Börsen, Wallets, Apps und Zahlungsnetzwerke fließen. Crypto.news berichtete, dass große US-Bankengruppen die Regulierungsbehörden gebeten haben, mehrere Kommentierungsfristen des GENIUS Act auszusetzen. Sie möchten, dass das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) zuerst sein primäres Stablecoin-Rahmenwerk abschließt. Die Banken argumentierten, dass Unternehmen eine klarere Basisregel benötigen, bevor sie auf die damit verbundenen Kommentierungsfristen reagieren. Ihre Anfrage zeigt, dass die traditionelle Finanzwelt mehr Details wünscht, bevor die Regeln festgelegt werden.

Crypto.news berichtete auch, dass das Stablecoin-Unternehmen Agora am 24. April einen Antrag auf eine nationale Treuhandbank-Lizenz beim OCC eingereicht hat. Dieser Schritt könnte Agora unter die bundesstaatliche Aufsicht stellen, bevor die neuen Regeln vollständig in Kraft treten. Dies zeigt zwei unterschiedliche Reaktionen auf dasselbe Regelungsverfahren: Banken wollen mehr Zeit, während einige Stablecoin-Unternehmen versuchen, frühzeitig den Status auf Bundesebene zu sichern.

Ausblick auf die Zukunft der Stablecoins

Der GENIUS Act gibt den USA ihren ersten bundesstaatlichen Rahmen für Zahlungs-Stablecoins. Er konzentriert sich auf Rücklagen, Aufsicht über Emittenten, Verbraucherschutz und die Einhaltung von Vorschriften zur Bekämpfung finanzieller Kriminalität. Für die Emittenten steht die nächste Phase bevor. Sie müssen zeigen, wie sie Nutzer überprüfen, Sanktionen-Risiken managen, Transaktionen überwachen und auf rechtmäßige Anordnungen reagieren werden. Die Frist am 9. Juni ist wichtig, da sie eine der letzten Chancen für Unternehmen, Banken und Nutzer darstellt, die FinCEN-OFAC-Regel zu gestalten, bevor die Regulierungsbehörden sie finalisieren. Der Meilenstein am 18. Juli bringt dann den breiteren Stablecoin-Rahmen näher an die vollständige Nutzung. Stablecoin-Emittenten stehen nun vor einer klaren Botschaft der Regulierungsbehörden: Digitale Dollarprodukte benötigen Compliance-Kontrollen im Bankstil.