US-Bundesrichter weist Sammelklage gegen Caitlyn Jenners Memecoin ab
Ein US-Bundesrichter hat eine Sammelklage im Zusammenhang mit einem von Caitlyn Jenner beworbenen Memecoin abgewiesen. Das Gericht stellte fest, dass die Ansprüche nicht den rechtlichen Anforderungen entsprachen, um den Token gemäß US-Recht als Wertpapier zu klassifizieren. Richter Stanley Blumenfeld Jr. erklärte, dass die Klage nicht nachweisen konnte, dass der Token als Investitionsvertrag fungierte. Er wies darauf hin, dass es keine klaren Beweise für gebündelte Investorenmittel oder strukturierte Renditen gab, die mit gemeinsamen Bemühungen verbunden waren. In dem Urteil wurde festgestellt, dass
„allein die Werbung jedoch kein gemeinsames Unternehmen begründet.“
Hintergrund der Klage
Der Fall begann, als eine Gruppe von Investoren im November 2024 eine Klage einreichte. Sie behaupteten, finanzielle Verluste erlitten zu haben, nachdem der Wert des Tokens stark gefallen war. Die Kläger argumentierten, dass der Token ein nicht registriertes Wertpapierangebot sei. Im Mai 2025 folgte eine geänderte Klage, die Ansprüche enthielt, dass Investoren Mittel mit Erwartungen in Bezug auf zukünftige Maßnahmen beigetragen hatten. Dazu gehörten Token-Rückkäufe, Marketingmaßnahmen und andere geplante Verwendungen. Das Gericht stellte jedoch fest, dass diese Ansprüche nicht klar zeigten, wie Investoren finanzielle Renditen erzielen würden.
Details der geänderten Klage
Darüber hinaus konzentrierte sich die geänderte Klage auf mehrere vorgeschlagene Verwendungen der Mittel, darunter Spenden und Pläne für Teilbesitz, die mit Jenners olympischer Goldmedaille verbunden waren. Der Richter erklärte, dass diese Ansprüche klare Verbindungen zu den Vorteilen der Investoren vermissen ließen. Das Urteil stellte fest, dass einige dieser Pläne nach dem Kauf des Tokens durch bestimmte Investoren eingeführt wurden und dass einige Vorschläge nie umgesetzt wurden. Diese Details unterstützten die Behauptung einer strukturierten Investitionsvereinbarung nicht.
Der JENNER-Token und seine Kontroversen
Der JENNER-Token wurde im Mai 2024 eingeführt und später von einer Blockchain auf eine andere übertragen. Diese Änderung wurde Teil des Streits, da einige Investoren angaben, sie habe den Wert des Tokens beeinflusst. Das Projekt sah sich zudem Kontroversen im Zusammenhang mit angeblichen Problemen mit Partnern gegenüber. Im Laufe der Zeit sank der Marktwert des Tokens von seinem früheren Höchststand. Der Richter wies weitere Änderungen an der Klage zurück und verwies verwandte Ansprüche zur Überprüfung an das Staatsgericht.