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Japan verlagert Krypto-Assets unter das FIEA und eröffnet den Weg für ETFs

vor 2 Stunden
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Regulatorische Reform in Japan

Japan setzt mit einer umfassenden regulatorischen Reform einen bedeutenden Schritt, indem Krypto-Assets vom Zahlungsdienstleistungsgesetz zum Finanzinstrumente- und Börsengesetz (FIEA) überführt werden. Laut XWIN Research Japan spiegelt dieser Wechsel eine breitere Marktrealität wider: Kryptowährungen werden zunehmend als Anlagevermögen und nicht mehr nur als Zahlungsmittel betrachtet.

Auswirkungen auf den DeFi-Sektor

Das Unternehmen erläuterte auch, wie sich die vorgeschlagenen Änderungen auf den DeFi-Sektor auswirken könnten. XWIN Research stellte fest, dass nach der Genehmigung von Spot-Bitcoin-ETFs in den Vereinigten Staaten das institutionelle Eigentum schnell zunahm, was zur Integration von Bitcoin in das traditionelle Asset-Management beitrug. Nach dem vorgeschlagenen Rahmen Japans würden Krypto-Assets als eine separate Kategorie von Finanzprodukten klassifiziert.

Neue Regeln und Anlegerschutz

Laut XWIN Research würden die neuen Regeln Aspekte wie Informationsoffenlegung, Marktmanipulation, Insiderhandel und eine verstärkte Aufsicht über Dienstleister abdecken. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Transparenz und den Anlegerschutz zu verbessern. Der Markt für dezentrale Finanzen (DeFi) bleibt jedoch schwieriger zu regulieren. Anstatt einheitliche Regeln auf alle DeFi-Aktivitäten anzuwenden, wird erwartet, dass die Gesetzgeber sich darauf konzentrieren, wer tatsächlich die Kontrolle oder den Einfluss auf die Nutzer hat. Protokollentwickler, Schnittstellenbetreiber, Wallet-Anbieter, dezentrale autonome Organisationen und Token-Emittenten könnten jeweils unterschiedlichen Verantwortlichkeiten gegenüberstehen.

Funktionale Regulierung

XWIN Research betonte, dass zukünftige Regulierungen auf tatsächlichen Funktionen und Kontrollen basieren sollten, anstatt auf formalen Bezeichnungen. Gleichzeitig argumentierte das Unternehmen, dass strengere Offenlegungsstandards, KYC-basierte Kontrollen und identitätsverifizierte DeFi-Modelle dazu beitragen könnten, Innovation und Anlegerschutz in Einklang zu bringen.

Ein neuer Abschnitt für digitale Vermögenswerte

Der Übergang zum FIEA wird von XWIN Research als mehr als nur eine technische regulatorische Änderung angesehen. Laut dem Unternehmen markiert die Reform den Beginn einer neuen Phase, in der digitale Vermögenswerte Teil des breiteren Finanzsystems Japans werden. Dies könnte neue Möglichkeiten für institutionelle Investoren und das DeFi-Ökosystem schaffen. Die Reform würde Krypto-Assets unter Anforderungen stellen, die näher an denen für traditionelle Wertpapiere liegen.

Gesetzgebungsverfahren

Das Kabinett genehmigte den Gesetzentwurf am 10. April, und das Repräsentantenhaus verabschiedete ihn am 11. Juni. Der Gesetzentwurf wird nun vom Oberhaus geprüft und soll 2027 in Kraft treten. Allerdings sind Selbstverwahrung und viele Aspekte von DeFi im aktuellen Text nicht direkt reguliert. Diese Bereiche sollen durch spätere Regeln und Leitlinien angesprochen werden.