Crypto Prices

Kraken reicht 56 Millionen Krypto-Steuerformulare für 2025 ein und fordert den Kongress auf, die Meldegrenze zu erhöhen

vor 4 Stunden
1 minuten gelesen
2 ansichten

Kraken fordert Überarbeitung der Krypto-Steuerberichterstattung

Kraken hat für das Steuerjahr 2025 insgesamt 56 Millionen Krypto-Steuerformulare beim IRS eingereicht, von denen die meisten Gewinne unter 50 Dollar melden. Die Börse fordert den Kongress auf, die als unpraktikabel bezeichnete Meldegrenze zu überarbeiten. Laut Kraken zeigt das hohe Einreichungsvolumen einen grundlegenden Mangel in der aktuellen Berichterstattung über Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten auf.

Die Mehrheit dieser Formulare betrifft Beträge unter 50 Dollar. In einem öffentlichen Blogbeitrag gab die Börse die Zahlen bekannt und richtete einen direkten Appell an den Kongress: Die bestehende Meldegrenze von 10 Dollar sei zu niedrig und müsse dringend angepasst werden.

Problematik der aktuellen Meldegrenze

Das Einreichungsvolumen von Kraken für 2025 übersteigt bei weitem das, was die meisten traditionellen Broker verarbeiten. Die Börse argumentiert, dass die Zahlen belegen, dass der aktuelle Rahmen nicht mit den Besonderheiten von Krypto im Hinterkopf entworfen wurde. Nach den bestehenden IRS-Regeln, die aus der traditionellen Finanzwelt übernommen wurden, sind Krypto-Plattformen verpflichtet, Transaktionen über 10 Dollar zu melden.

Kraken hat darauf hingewiesen, dass die Anwendung dieses Standards auf digitale Vermögenswerte Millionen von niedrigwertigen Einreichungen erzeugt, die die Compliance-Kosten erhöhen, ohne signifikante Steuereinnahmen zu generieren.

„Die überwiegende Mehrheit dieser Formulare stellt Transaktionen dar, die so gering sind, dass sie in traditionellen Märkten niemals Meldepflichten auslösen würden“, erklärte Kraken in seinem Beitrag.

Die Börse drängt die Gesetzgeber nun, die Meldegrenze erheblich zu erhöhen, nennt jedoch in ihrer öffentlichen Erklärung keine spezifische Zahl. Kraken betrachtet diese Anfrage als eine Frage der Praktikabilität. Das Einreichen zig Millionen Formulare für Transaktionen unter 50 Dollar belastet die Infrastruktur der Plattform, schafft Verwirrung für Einzelhandelsnutzer und liefert den Regulierungsbehörden nur wenig umsetzbare Daten, so der Beitrag von Kraken.

Auswirkungen auf die Krypto-Industrie

Dieser Schritt erfolgt, während der Kongress bereits über umfassendere Reformen der Krypto-Steuer und -Offenlegung debattiert. Der IRS hat seine Anforderungen an die Berichterstattung über digitale Vermögenswerte seit 2026 stetig ausgeweitet, wobei die Regeln für die Berichterstattung durch Broker schrittweise bis 2026 und 2027 in Kraft treten sollen. Der Vorstoß von Kraken erhöht den Druck auf diesen Zeitrahmen.

Wenn der Kongress beschließt, die Meldegrenze zu erhöhen, könnte dies die Compliance-Kosten in der gesamten Branche senken und die Anzahl der Formulare verringern, die Plattformen jedes Jahr erstellen müssen.

Die Krypto-Industrie hat sich im Allgemeinen gegen die Berichterstattungsregeln des IRS für Broker gewehrt und argumentiert, dass die verwendeten Definitionen nicht widerspiegeln, wie dezentrale Netzwerke tatsächlich funktionieren. Für Privatanleger sind die Auswirkungen erheblich. Millionen von Kleinanlegern, die 2025 Krypto gehandelt haben, könnten IRS-Formulare für Transaktionen erhalten haben, die sie niemals als steuerpflichtige Ereignisse betrachtet haben.

Kraken hat angekündigt, sich weiterhin für eine Reform der Schwelle einzusetzen, während die breitere regulatorische Debatte über Krypto in Washington voranschreitet.

Beliebt