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UK-Banken halten Krypto-Limits aufrecht, während das FCA-Regime näher rückt

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Einführung

Die britischen Banken haben weitreichende Einschränkungen bei Zahlungen an Kryptowährungsbörsen beibehalten, während die Financial Conduct Authority (FCA) sich darauf vorbereitet, am 30. September ihr neues Krypto-Autorisierungssystem zu eröffnen. Die FCA hat neue Richtlinien veröffentlicht, um Krypto-Unternehmen dabei zu helfen, zu erkennen, ob ihre Aktivitäten eine Genehmigung erfordern, wenn der vollständige britische Regulierungsrahmen am 25. Oktober 2027 in Kraft tritt.

Regulierungsrahmen und Antragszeitraum

Der Antragszeitraum ist für den Zeitraum vom 30. September 2026 bis zum 28. Februar 2027 geplant. Die neuen Regeln bringen Aktivitäten wie die Emission von qualifizierten Stablecoins, Krypto-Handelsplattformen, Verwahrung, Handel, Transaktionsvermittlung und Staking in den regulativen Rahmen der britischen Finanzdienstleistungen. Eine bestehende Registrierung unter den Anti-Geldwäsche-Vorschriften wird nicht automatisch in eine Genehmigung unter dem neuen System umgewandelt.

Zahlungsbeschränkungen der Banken

Die Zahlungsbeschränkungen der Banken liegen außerhalb dieses Genehmigungsprozesses. Der neue Rahmen legt Standards für Krypto-Unternehmen fest, führt jedoch keine spezifische Anforderung ein, die Einzelhandelsbanken zwingt, Zahlungen an Börsen zu akzeptieren. Die Einschränkungen variieren erheblich zwischen den britischen Banken, von monatlichen Obergrenzen bis hin zu vollständigen Verboten für Auslandszahlungen.

Barclays begrenzt derzeit persönliche und geschäftliche Banküberweisungen an Kryptowährungsbörsen auf 2.500 £ pro Transaktion und 10.000 £ pro Kalendermonat. Das Debitkarten-Krypto-Limit beträgt 10.000 £ monatlich, während Barclaycard im Juni 2025 die Genehmigung für Kryptowährungstransaktionen eingestellt hat.

HSBC UK erhebt das gleiche Limit von 2.500 £ für Einzelzahlungen und 10.000 £ für Bank- und Debitkartenzahlungen an Krypto-Börsen. Kreditkarteneinkäufe bleiben verboten. NatWest hat eine strengere Politik: Zahlungen, die als an Krypto-Börsen gerichtet identifiziert werden, sind auf 1.000 £ pro Tag und 5.000 £ über 30 Tage begrenzt.

Strengere Ansätze anderer Banken

Andere Banken verfolgen einen strengeren Ansatz. Chase UK gibt an, jede Zahlung zu blockieren, die sie als Krypto-Asset-Transaktion identifiziert, einschließlich Banküberweisungen und Kartenzahlungen an Börsen. Die Bank erlaubt eingehende Zahlungen von Krypto-Plattformen. Die Metro Bank gibt an, dass seit November 2024 keine Auslandszahlungen an bekannte Krypto-Börsen über ihre Bankprodukte und Zahlungsmethoden verarbeitet wurden.

Die veröffentlichten Geschäftsbedingungen von TSB erlauben es, Zahlungen an Kategorien von Zahlungsempfängern, einschließlich Kryptowährungsbörsen, abzulehnen, wenn ein erhöhtes Betrugsrisiko festgestellt wird.

Regulatorische Änderungen und FCA-Autorisierung

Die für 2027 geplanten regulatorischen Änderungen betreffen die Unternehmen, die Krypto-Dienstleistungen anbieten, nicht die Risikobereitschaft jeder Bank, die ihre Kunden bedient. Das HM Treasury erklärte in einer parlamentarischen Antwort im März, dass Entscheidungen über die Bereitstellung von Bankdienstleistungen „größtenteils kommerzieller Natur“ bleiben.

Das Autorisierungssystem der FCA öffnet am 30. September um 9 Uhr und läuft bis zum 28. Februar 2027 um 23:59 Uhr. Der Regulator erwartet, dass das vollständige Regime am 25. Oktober 2027 beginnt. Unternehmen, die regulierte Krypto-Aktivitäten durchführen, benötigen eine Genehmigung gemäß dem Financial Services and Markets Act.

Schlussfolgerung

Die aktuellen Bankrichtlinien zeigen die Trennung zwischen regulatorischen Anforderungen und den internen Richtlinien der Banken. Die FCA plant eine Konsultation im Oktober, die behandelt, wie diese Änderungen ihre Rahmenrichtlinien betreffen. Die Regierung hat das Regime separat als Teil ihrer Bemühungen präsentiert, Großbritannien zu einem globalen Ziel für digitale Vermögenswerte zu machen.

Der Druck auf die Banken hat parallel zu den regulatorischen Arbeiten zugenommen. Eine parteiübergreifende parlamentarische Gruppe eröffnete in diesem Sommer eine Untersuchung zu den Schwierigkeiten, mit denen Krypto-Unternehmen konfrontiert sind, wenn sie Bankkonten beantragen, und den Zahlungsgrenzen, die für Einzelhandelsnutzer auferlegt werden.

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