Crypto Prices

Ben McKenzie lobbyiert im Senat gegen das CLARITY-Gesetz vor der Abstimmung über Kryptowährungen

vor 2 Stunden
2 minuten gelesen
1 ansichten

Ben McKenzies Kampagne gegen das Digital Asset Market Clarity Act

Der Schauspieler und Kryptowährungskritiker Ben McKenzie hat seine Kampagne gegen das Digital Asset Market Clarity Act auf den Capitol Hill gebracht, während sich die Gesetzgebung einer möglichen Abstimmung im Senat nähert. McKenzie verbrachte den Dienstag damit, sich mit Gesetzgebern zu treffen und nahm an einer Pressekonferenz der demokratischen Senatoren teil, um gegen das CLARITY-Gesetz zu protestieren.

Argumente gegen das CLARITY-Gesetz

Der ehemalige „The O.C.“-Schauspieler argumentierte gegen eine Gesetzgebung, die seiner Meinung nach unzureichende Verbraucherschutzmaßnahmen und ethische Richtlinien für die Regierung aufweist. McKenzie trat zusammen mit den Senatoren Chris Murphy, Jeff Merkley und Chris Van Hollen sowie Vertretern von Americans for Financial Reform und Indivisible auf. Die Gruppe forderte die Senatoren auf, das aktuelle Gesetz abzulehnen, es sei denn, die Gesetzgeber würden ihre Bedenken ansprechen.

Widerstand und ethische Bedenken

Der Widerstand konzentriert sich teilweise auf die finanziellen Verbindungen von Präsident Donald Trump zu digitalen Vermögenswerten. Kritiker haben Einschränkungen gefordert, die verhindern, dass hochrangige Regierungsbeamte und ihre Familien finanziell von den Branchen profitieren, die sie überwachen. Das Weiße Haus hat die Vorwürfe über unangemessene Interessenkonflikte zurückgewiesen und argumentiert, dass ethische Regeln gleichermaßen für alle Beamten gelten sollten, anstatt speziell den Präsidenten ins Visier zu nehmen.

„Wenn Sie gegen Clarity stimmen, werden Sie auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Wenn Sie für Clarity stimmen, können Sie sich sicher sein, dass wir die Wahrheit nicht vergessen werden,“ fügte der „O.C.“-Schauspieler hinzu. „Gegen Clarity zu stimmen, bietet jedem Senator die Möglichkeit, sich zu äußern und das Richtige zu tun.“

Details zum CLARITY-Gesetz

Das CLARITY-Gesetz würde eine bundesstaatliche Marktstruktur für digitale Vermögenswerte schaffen und klarere regulatorische Rollen für die Securities and Exchange Commission sowie die Commodity Futures Trading Commission festlegen. Es würden auch Regeln für Börsen, Token-Emittenten und andere Krypto-Unternehmen eingeführt. Der Vorschlag wurde im Mai mit 15 zu 9 Stimmen im Senatsausschuss für Banken angenommen, nachdem er Unterstützung von zwei Demokraten erhalten hatte.

Aktueller Stand der Gesetzgebung

Seitdem hat er den legislativen Kalender des Senats erreicht, was ihn für eine Abstimmung im Plenum qualifiziert, aber die Senatsführer hatten bis zum 15. Juli noch keine endgültige Abstimmung öffentlich angesetzt. Jüngste Berichterstattung von crypto.news stellte fest, dass die Gesetzgebung weiterhin auf einem schmalen Pfad vor der Augustpause des Senats steht. Eine Anhörung des Hauses am 17. Juli wird ebenfalls das Gesetz untersuchen, obwohl diese Anhörung die Senatsgesetzgebung selbst nicht vorantreiben kann.

Das CLARITY-Gesetz benötigt genügend Unterstützung, um die 60 Stimmen des Senats zu überschreiten, was die Unterstützung der Demokraten notwendig macht. Daher sind die Ethikbestimmungen zentral für die Verhandlungen geworden, während die Gesetzgeber beider Parteien an einer endgültigen Version arbeiten.

Schlussfolgerung

Befürworter argumentieren, dass das Gesetz jahrelange regulatorische Unsicherheit durch klarere bundesstaatliche Regeln ersetzen würde. Gegner, einschließlich McKenzie und der Senatoren, die an der Veranstaltung am Dienstag teilnahmen, sagen, dass der Kongress den Rahmen nicht genehmigen sollte, ohne stärkere ethische und Verbraucherschutzmaßnahmen. McKenzies Engagement gibt ihm keine formelle Rolle im Gesetzgebungsprozess, aber seine Kampagne auf dem Capitol Hill fügt der Opposition eine weitere öffentliche Stimme hinzu. Das Ergebnis wird davon abhängen, ob die Senatoren die verbleibenden Streitigkeiten klären und die erforderliche parteiübergreifende Unterstützung für eine Abstimmung im Plenum aufbauen können.

Beliebt