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Kiwoom Securities strebt Beteiligung an der südkoreanischen Krypto-Börse Bithumb an

vor 2 Stunden
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Kiwoom Securities und Bithumb: Verhandlungen über Beteiligung

Die südkoreanische Brokerage Kiwoom Securities hat Verhandlungen aufgenommen, um eine Beteiligung an der Kryptowährungsbörse Bithumb durch den geplanten Kauf neu ausgegebener Aktien zu erwerben, berichteten lokale Medien am Montag. Laut einem Bericht von ChosunBiz diskutieren Kiwoom und Bithumb über eine Drittanbieter-Aktienzuweisung, bei der die Börse neue Aktien ausgeben würde, die Kiwoom kaufen kann. Der Bericht fügte hinzu, dass beide Seiten noch über die Höhe der Investition und den prozentualen Anteil verhandeln, ohne dass endgültige Bedingungen vereinbart wurden.

Einfluss großer Finanzinstitutionen

Die vorgeschlagene Investition würde eine weitere große Finanzinstitution in den digitalen Vermögenssektor Südkoreas einbringen, da die Hana Bank, eine der vier größten Banken des Landes, letzten Monat Pläne bekannt gab, eine Beteiligung von 670 Millionen US-Dollar an Dunamu, dem Betreiber von Upbit, zu erwerben. Lokale Medien berichteten später, dass drei Tochtergesellschaften von Samsung Anteile an Dunamu im Wert von etwa 407,7 Millionen US-Dollar kaufen würden, was einen kombinierten Eigentumsanteil von 4 % sichert.

Internationale Investitionen und regulatorische Herausforderungen

In der Zwischenzeit haben internationale Kryptowährungsunternehmen ebenfalls ihre Investitionen im Land ausgeweitet. OKX Ventures kündigte im Mai an, dass es eine 19,6 %ige Beteiligung an Coinone erwerben würde, während Binance nach mehreren Jahren regulatorischer Verzögerungen die Übernahme von Gopax abgeschlossen hat.

Die Investitionsverhandlungen kommen nur wenige Tage nachdem die südkoreanische Kommission für den Schutz personenbezogener Daten Bithumb mit 210 Millionen Won, etwa 136.000 US-Dollar, wegen Verstößen gegen die Vorschriften für Auslandsübertragungen personenbezogener Daten belegt hat.

Der Regulierer ordnete auch an, dass die Börse ihre Verfahren für grenzüberschreitende Datenübertragungen überarbeitet, nachdem festgestellt wurde, dass Benutzerinformationen ins Ausland gesendet wurden, ohne die Anforderungen des Gesetzes zum Schutz personenbezogener Daten vollständig zu erfüllen.

Der Datenschutzfall folgte früheren Durchsetzungsmaßnahmen gegen Bithumb wegen der Einhaltung von Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche. Wie zuvor von crypto.news berichtet, verhängten südkoreanische Regulierungsbehörden eine Geldstrafe von 36,8 Milliarden Won, nachdem Mängel im Zusammenhang mit der Kundenprüfung, der Transaktionsüberwachung und Überweisungen an nicht registrierte ausländische Anbieter von virtuellen Vermögenswerten festgestellt wurden.

Neue Datenschutzrichtlinien und Börsenvorbereitungen

Die Kommission für den Schutz personenbezogener Daten veröffentlichte auch neue Datenschutzrichtlinien für Blockchain, die Unternehmen dazu verpflichten, den Schutz personenbezogener Daten bei der Gestaltung blockchain-basierter Dienste zu berücksichtigen.

In der Zwischenzeit hat Bithumb weiterhin Vorbereitungen für einen Börsengang getroffen, während die Investitionsgespräche geführt werden. Die Börse hat einen IPO-Beratervertrag mit Samjong KPMG unterzeichnet, der bis Ende 2027 läuft. Der Finanzvorstand Jeong Sang-gyun sagte im April, dass das Unternehmen plant, 2028 an die Börse zu gehen.

Regulatorische Entwicklungen im Kryptowährungssektor

Südkoreanische Gesetzgeber arbeiten auch am Digital Asset Basic Act, der darauf abzielt, einen umfassenden rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen zu schaffen. Die vorgeschlagene Gesetzgebung würde den Besitz eines einzelnen Aktionärs an einer Kryptowährungsbörse in den meisten Fällen auf 20 % beschränken, während unter bestimmten Bedingungen, die noch diskutiert werden, Beteiligungen von bis zu 34 % erlaubt wären.

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