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Mastercard integriert USDC, RLUSD und PYUSD in globales Abrechnungssystem

vor 9 Stunden
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Erweiterung des Zahlungsnetzwerks von Mastercard

Mastercard hat sein Zahlungsnetzwerk erweitert, um Stablecoin-Abrechnungen über mehrere Blockchains und außerhalb der traditionellen Bankzeiten zu unterstützen. Das Unternehmen fügt die Unterstützung für sechs regulierte dollarbesicherte Token hinzu. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung von Mastercard wird das Unternehmen die Kartenabrechnung mit Circle’s USDC, dem von Paxos ausgegebenen PYUSD, USDG und USDP, Ripple’s RLUSD sowie SoFiUSD ermöglichen. Der Service wird über Ethereum, Solana, Polygon, Base, Arbitrum, Canton, Tempo und das XRP Ledger betrieben.

Neue Funktionalitäten und Unterstützung

Im Rahmen der Einführung werden Emittenten und Akquisiteure in der Lage sein, Transaktionen an Wochenenden, Feiertagen und rund um die Uhr abzuwickeln, anstatt sich ausschließlich auf die regulären Bankzeiten zu verlassen. Mastercard erklärte, dass die neue Funktionalität neben den bestehenden Abrechnungsprozessen arbeiten wird, anstatt diese zu ersetzen. Zu den ersten Institutionen, die die Stablecoin-Abrechnungsoption unterstützen sollen, gehören ARQ, früher bekannt als DolarApp, CBW Bank, Cross River, Lead Bank und Nuvei.

Geplante Expansion und Sicherheitsstandards

Mastercard gab an, dass die erste Bereitstellung Teile der Vereinigten Staaten und Lateinamerika abdecken wird, mit weiteren Expansionen bis 2026. In seiner Erklärung sagte Mastercard, dass das Framework darauf ausgelegt ist, die gleichen Betriebsstandards aufrechtzuerhalten, die bereits in seinem Netzwerk verwendet werden. Das Unternehmen fügte hinzu, dass Sicherheitskontrollen, Betrugsprävention, Verfahren zur Streitbeilegung und Interoperabilitätsfunktionen bestehen bleiben, während Stablecoin-Abrechnungen eingeführt werden.

Integration regulierter digitaler Vermögenswerte

Die Einführung erfolgt Wochen, nachdem Mastercard über seine Tochtergesellschaft Mastercard Transaction Services (U.S.) LLC eine BitLicense erhalten hat, und baut auf den Bemühungen des Unternehmens auf, regulierte digitale Vermögenswerte in seine Zahlungsinfrastruktur zu integrieren. Wie im Mai berichtet, erteilte das New Yorker Ministerium für Finanzdienstleistungen die Lizenz, die es der Tochtergesellschaft von Mastercard ermöglicht, Geschäfte mit virtuellen Währungen in New York durchzuführen. Mastercard erklärte damals, dass die Genehmigung Dienstleistungen im Zusammenhang mit Stablecoins und tokenisierten Einlagen unterstützen würde, während sie unter den gleichen Compliance-Standards betrieben wird, die auch für das traditionelle Zahlungsgeschäft gelten.

Investitionen und Wettbewerbsumfeld

Weitere Investitionen folgten im März, als Mastercard eine endgültige Vereinbarung zum Erwerb des Stablecoin-Infrastruktur-Anbieters BVNK für bis zu 1,8 Milliarden Dollar traf. Kürzlich gewährte das Unternehmen Rain, dem Emittenten von Stablecoin-Karten, eine Mastercard Principal Membership und fügte damit ein weiteres Puzzlestück zu seiner Strategie für digitale Vermögenswerte hinzu.

Auch in der Zahlungsbranche erhöhen Wettbewerber ihre Aktivitäten rund um blockchainbasierte Abrechnungssysteme. Visa hat weiterhin Stablecoin-gebundene Abrechnungsprogramme über mehrere Blockchain-Netzwerke getestet, während MoneyGram kürzlich seinen MGUSD-Stablecoin auf Stellar eingeführt hat, um seine internationalen Zahlungsoperationen zu unterstützen. Daten von CoinGecko zeigen, dass das Angebot an dollarbesicherten Stablecoins sich der 300-Milliarden-Dollar-Marke nähert. Tether’s USDT bleibt der größte Stablecoin mit etwa 188 Milliarden Dollar im Umlauf, während Circle’s USDC mit ungefähr 76 Milliarden Dollar folgt.