Plattsburgh erwägt Moratorium für Krypto-Mining
Plattsburgh, eine der ersten Städte in den USA, die das Bitcoin-Mining für 18 Monate verboten hat, erwägt nun ein weiteres vorübergehendes Moratorium, das auch Datenzentren und andere Krypto-Mining-Betriebe umfasst.
Öffentliche Anhörung und Bürgermeinungen
In einer öffentlichen Anhörung diskutierte die Stadt die Möglichkeit, ein Moratorium für die Nutzung von Land für Betriebe, einschließlich KI-Datenzentren und Krypto-Mining, einzuführen. Bürgermeister Wendell Hughes und der Gemeinderat von Plattsburgh hörten am Donnerstag die Meinungen der Bürger zu einem Gesetz, das ein kurzfristiges Verbot der Landnutzung für „bestimmte energieintensive Rechenzentren“, einschließlich Krypto-Mining und künstlicher Intelligenz, vorsehen soll.
Details des Moratoriums
Sollte das Moratorium genehmigt werden, würde es Genehmigungen für Betriebe, die 300 oder mehr Kilowatt (kW) benötigen, für 12 Monate aussetzen. Berichten zufolge hatte der Bürgermeister bis Dienstag noch keine Entscheidung über das Moratorium getroffen. Der Rat plant, am 17. September eine weitere Sitzung abzuhalten.
Hintergrund und Auswirkungen
Plattsburgh war eine der ersten Jurisdiktionen in den Vereinigten Staaten, die das Bitcoin (BTC) Mining aufgrund von Bedenken der Anwohner über die hohen Stromkosten vollständig verboten hat. Das 2018 verabschiedete Moratorium dauerte 18 Monate. Viele Krypto-Mining-Unternehmen haben ihre Aktivitäten auf KI und Hochleistungsrechnen umgestellt, da sie mit steigenden Energiekosten und fallenden Token-Preisen konfrontiert sind.
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