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Trumps Vorstoß bei Prediction Markets verschärft Konflikt zwischen Bundes- und Staatsbehörden

vor 21 Stunden
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Trumps Forderung nach föderaler Kontrolle von Prediction Markets

US-Präsident Donald Trump hat sich für die ausschließliche Autorität der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) über Prediction Markets ausgesprochen. In einem Post auf Truth Social betonte Trump, dass es „kritisch wichtig“ sei, die CFTC an der Spitze zu halten, während die USA nationale Regeln für Prediction-Market-Kontrakte festlegen. Er argumentierte, dass seine Verwaltung

„Spielregeln“ schaffe und dass Staaten den Sektor nicht kontrollieren sollten

. Trump wies zudem darauf hin, dass andere Länder den neuen Finanzmarkt verfolgen, und betonte, dass die USA führend bleiben müssen. In demselben Post kritisierte Trump auch mehrere Gouverneure und Staatsbeamte, darunter Chris Christie, Letitia James, Tim Walz und J.B. Pritzker.

Der Regulierungskonflikt zwischen Bund und Staaten

Der Regulierungsstreit dreht sich um die grundlegende Frage, ob Prediction Markets als Finanzkontrakte oder als Glücksspielprodukte behandelt werden sollten. Die CFTC argumentiert, dass Kontrakte, die von regulierten Designated Contract Markets aufgelistet werden, unter föderale Aufsicht fallen. CFTC-Vorsitzender Michael Selig unterstützt diese Position, die sich in Trumps Post widerspiegelt. Die Behörde hat bereits Klagen und Amicus Briefs gegen mehrere Staaten eingereicht, die versucht haben, Prediction-Market-Betreiber einzuschränken.

Staatliche Beamte vertreten eine gegensätzliche Position. Sie argumentieren, dass einige Prediction-Market-Kontrakte wie Glücksspiele funktionieren und unter staatliche Glücksspielgesetze fallen sollten. New Yorks Generalstaatsanwältin James hat Klagen eingereicht, Illinois hat eine Unterlassungsverfügung erlassen, und Minnesota hat kürzlich ein Gesetz mit strafrechtlichen Sanktionen für den Betrieb von Prediction Markets verabschiedet. Mehrere Fälle sind bereits bei föderalen Berufungsgerichten anhängig, und der Streit könnte später den U.S. Supreme Court erreichen.

Verbindungen zu Krypto-Unternehmen und politische Implikationen

Das Repräsentantenhaus hat eine Untersuchung von Prediction Markets eingeleitet, da Krypto-verbundene Unternehmen und Plattformen, die mit Trumps Verbündeten assoziiert sind, Genehmigungen für Prediction-Market-Operationen anstreben. Trumps Familie hat direkte Verbindungen zum Sektor: Donald Trump Jr. ist Berater für Polymarket und Kalshi, zwei führende Prediction-Market-Anbieter. Gemini, die von Cameron und Tyler Winklevoss gegründete Krypto-Börse, hat ebenfalls eine Prediction-Market-Plattform gestartet und einen Antrag zur Selbstzertifizierung eingereicht.

Trumps Statement kam zu einem Zeitpunkt, als mehrere Länder – darunter Indonesien, Spanien und Indien – Maßnahmen ergriffen haben, um Prediction Markets zu verbieten. Der Regulierungskampf übt zusätzlichen Druck auf Prediction-Market-Betreiber aus, die föderale Genehmigungen anstreben, während sie sich staatlichen Herausforderungen gegenübersehen. Eine endgültige Gerichtsentscheidung könnte beeinflussen, wie Plattformen Kontrakte im Zusammenhang mit Wahlen, Sport, Unterhaltung und Krypto-Ereignissen auf dem US-Markt auflistet.

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