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Ripple erweitert die Verwahrung in APAC durch Partnerschaft mit SettleMint

vor 5 Stunden
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Partnerschaft zwischen Ripple und SettleMint

Ripple und SettleMint gaben am 1. September eine strategische Partnerschaft bekannt, die die institutionelle Verwahrung digitaler Vermögenswerte mit Werkzeugen zur Ausgabe und Verwaltung tokenisierter Vermögenswerte kombiniert. Die Unternehmen erklärten, dass das anfängliche Angebot auf regulierte Finanzinstitute im asiatisch-pazifischen Raum abzielt.

Integration und Vorteile

Es integriert Ripple Custody mit SettleMints Digital Asset Lifecycle Platform (DALP), wie in der offiziellen Ankündigung erläutert. Diese Integration soll Banken, Finanzmarktbetreibern und anderen regulierten Institutionen eine einheitliche Grundlage für Verwahrung, Ausgabe, Compliance, Abwicklung und Nachbearbeitung bieten. Ripple und SettleMint gaben an, dass sie bereits begonnen haben, diese Kombination in Asien anzubieten, obwohl keine spezifischen teilnehmenden Institutionen genannt wurden.

Ripple Custody bietet die Infrastruktur für die Verwahrung und Übertragung von Kryptowährungen, Stablecoins und tokenisierten realen Vermögenswerten. Die Plattform unterstützt konfigurierbare Zugriffssteuerungen, die Durchsetzung von Richtlinien und Genehmigungsabläufe, die speziell für institutionelle Umgebungen entwickelt wurden. Ripple beschreibt das Produkt als Selbstverwahrungstechnologie, die Institutionen innerhalb ihrer eigenen Infrastruktur installieren können. In diesem Bereitstellungsmodell behält die Institution die Kontrolle über ihre privaten Schlüssel, anstatt diese an Ripple auszulagern.

„Heute freuen wir uns, eine wegweisende Partnerschaft zwischen SettleMint und Ripple bekannt zu geben, die regulierten Finanzinstituten eine einzige, verbundene Grundlage für die Verwahrung, Ausgabe und das Lebenszyklusmanagement digitaler Vermögenswerte bietet.“

Tokenisierung und Compliance

Tokenisierung umfasst mehr als die Erstellung eines Blockchain-Tokens, das eine Anleihe, einen Fonds, ein Wertpapier oder einen anderen Vermögenswert darstellt. Institutionen müssen auch die Berechtigung der Investoren, Eigentumsverzeichnisse, Unternehmensaktionen, Übertragungen, Abwicklungen und Rücknahmen kontrollieren. SettleMint erklärte, dass DALP als regulierte Kontrollschicht für diese Prozesse fungiert.

Die Plattform deckt Ausgabe, Compliance, Verwahrungskoordination, Abwicklung und Dienstleistungen nach dem Token-Launch ab. Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt Ripple Custody die Speicherung und Governance digitaler Vermögenswerte, während DALP den umfassenderen Lebenszyklus verwaltet. Die Unternehmen gaben an, dass diese Vereinbarung Institutionen helfen könnte, von Tests in die Produktion überzugehen, ohne mehrere voneinander getrennte Produkte zusammenzustellen.

Marktchancen und Prognosen

Ripple und SettleMint zitierten eine Prognose der Boston Consulting Group, um die Marktchance zu erklären. Der Bericht von Mai 2026 schätzte, dass tokenisierte reale Vermögenswerte bis 2035 unter seinem progressiven Szenario 88 Billionen Dollar erreichen könnten, was ungefähr 16 % der global investierbaren Vermögenswerte entspricht. Die 88 Billionen Dollar sind eine Prognose und kein aktuelles Marktmaß oder von Unternehmen bestätztes Ziel.

Die nächste messbare Entwicklung wird die Offenlegung der teilnehmenden Finanzinstitute, unterstützten Netzwerke und Produktionsbereitstellungen sein. Bis diese Details bekannt werden, stellt die Vereinbarung eine technische und kommerzielle Integration dar, anstatt einen Nachweis über abgeschlossene institutionelle Ausgaben.

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